Bezüglich der weiteren Kirchenentwicklung im Pastoral 2030 sind zwei Szenarien im Gespräch. Die erste Möglichkeit sieht die Zusammenziehung der 14 Kirchengemeinden im Dekanat, das etwa dem Landkreis Waldshut entspricht, zu einer einzigen Großpfarrei vor.

Bild: Schönlein, Ute

Die zweite Option teilt das Gebiet in zwei Pfarreien mit der B 500 als Grenze. Nach eingehender Diskussion gab der Pfarrgemeinderat St. Wendelinus ein Votum für die zweite Version. Der Briefwechsel zwischen der Seelsorgeeinheit und dem erzbischöflichen Ordinariat zum Pastoral 2030 soll online zugänglich gemacht werden. Pfarrer Bernhard Stahlberger kommentierte, zumindest habe sich gezeigt, dass der Erzbischof wahrgenommen habe, was hier auf dem Wald so alles laufe.

Der Pfarrgemeinderat blickte auch zurück auf die „Communitas“ am 16. November. Der Markt der Möglichkeiten der Kirche uff‘m Wald sei ausgesprochen gut angenommen und rundum positiv bewertet worden, wie Dagmar Keck berichtete. Diakon Günter Kaiser ergänzte, schon im Vorfeld sei dieses Mammutprojekt ein Riesenerfolg gewesen und habe eindrücklich Engagement und Kreativität demonstriert, die alle Beteiligten an den Tag gelegt hätten. Hoch gelobt wurde auch das Catering von Markus Huber und seinem Team. Als ganz großes Glanzlicht wurde der Abschlussgottesdienst empfunden.

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Bei der Frage, wie viele „Externe“ nun tatsächlich das Angebot wahrgenommen hatten, konnte Organisator Thomas Kaiser einen geschätzten Besucherdurchlauf von 1200 Gästen vermelden. Verhaltene Kritik zur Kommunikation im Vorfeld kam aus den Reihen derjenigen Gruppierungen, die keinen Vertreter in einem der Gemeindeteams haben. Insgesamt war man sich einig, die gewonnene Nähe aller Gruppen auch weiterhin pflegen zu wollen.

Vorbereitung für Pfarrgemeinderatswahl

Ehrenamtskoordinatorin Dorothee Vollmer und Communitas-Organisator Thomas Kaiser wollen ein Konzept zum weiteren Vorgehen ausarbeiten, „Communitas“ selbst könnte in größeren Abständen wiederholt werden. In Sachen Pfarrgemeinderatswahl, die am 22. März 2020 stattfinden wird, hat sich der Wahlvorstand inzwischen getroffen.

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Er besteht aus dem Vorsitzenden Peter Keck, Stellvertreter Helmut Eckert und Schriftführerin Ursula Bächle sowie Günter Kaiser für das Seelsorgeteam. Am 2. Dezember sollen, so Kaiser, die Kandidaten, die sich für den neuen Pfarrgemeinderat bewerben, vorgestellt werden. Zwölf Räte können gewählt werden. Aus dem bisherigen Ratsgremium haben sich Dagmar Keck, Thomas Albiez, Nicoletta Malzacher, Wendelin Baumgartner, Franz Maise und Johannes Schneider bereits für eine erneute Kandidatur entschieden. Bei der „Communitas“ konnten vier neue Kandidaten gewonnen werden, nämlich Hans-Jürgen Thoma, Barbara Dannenberger und Markus Overbeck aus Herrischried sowie Anton Knoop aus Görwihl.

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