Die fleißigsten Radfahrer im gesamten Landkreis Waldshut besitzt Dogern. Bezogen auf die Einwohnerzahl setzten sich in keiner anderen der 17 Gemeinden, die sich im Landkreis heuer zum zweiten Mal am Stadtradeln beteiligten, so viele aufs Rad wie hier. Sogar schon zum zweiten Mal ging Dogern als Sieger hervor. Landrat Martin Kistler überreichte anstelle des versprochenen Fahrradständers als Siegertrophäe symbolisch das dazu passende Schild. Schon bei der Auftaktveranstaltung im Frühjahr war der Landrat davon ausgegangen, dass Dogern das letztjährige Ergebnis noch toppen könnte.

Bürgermeister Fabian Prause freute sich bei der Abschlussveranstaltung, dass Stadtradeln in seiner Gemeinde zu einem immer größer werdenden Gemeinschaftsereignis wird. 266 aktive Radelnde waren gezählt worden. Unter ihnen hatten elf Gemeinderäte mitgestrampelt. 25 Teams waren unterwegs und alle zusammen hatten 53.854 Kilometer geschafft. Prause: „Dogern hat mit der diesjährigen Leistung mehr als eine komplette Äquatorumrundung geschafft und acht Tonnen CO2 vermieden!“ Ein Ergebnis, das stolz mache, so der Bürgermeister bei der Preisvergabe.

Radelfreudigstes Familienteam waren die Sperlings. Die Mannschaft des TV Dogern und das Team Damenchörle waren die auf dem Rad aktivsten Vereine. Team Schleith und Team Tillig Ingenieure siegten unter den teilnehmenden Unternehmen. Bei den Radelsenioren lag die Pedelec-Gruppe 60 Plus Dogern an der Spitze. Der Preis für den besten Einzelradler ging an Reinhard Pfeiffer, beste Einzelradlerin war Brigitte Tröndle.

Auch in diesem Jahr war der Radelfuchs des Landkreises wieder unterwegs. Alle Standorte mussten besucht und ein entsprechendes Foto an das Koordinatorenteam des Landkreises geschickt werden. Am erfolgreichsten war dabei Felix Niederer, der 851 Kilometer zurücklegte und als Team-Kapitän der Heinrich-Hansjakob-Schule in Waldshut an den 3201 Kilometern Anteil hatte.