Der Missbrauchsskandal der katholischen Kirche schwappt nun auch auf die Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach über. Fünf Personen werden beschuldigt, Missbrauch begangen zu haben. Ein aktueller Fall sowie zwei Fälle aus den 1980er Jahren werden derzeit untersucht, bestätigt Lisa Maria Plesker, stellvertretende Pressesprecherin des Erzbischöflichen Ordinariats, auf Nachfrage.

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Nach einem Aufruf von Erzbischof Stephan Burger an mögliche Missbrauchsopfer seien zwei die Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach betreffende mögliche Missbrauchsfälle gemeldet worden, bestätigt Lisa Maria Plesker.

Auch Kleriker unter den Beschuldigten

Im Fall eines mittlerweile verjährten möglichen Missbrauchs sei bereits ein Antrag auf Anerkennung des Leids nach den Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz gestellt worden. Hier seien mehrere Personen des Missbrauchs in den 1980er Jahren beschuldigt, die derzeit nicht mehr im Dienst der Kirche stehen. Von den insgesamt vier Beschuldigten sei einer bereits verstorben, ein weiterer namentlich nicht bekannt. Unter den Beschuldigten sei auch ein Kleriker.

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Auf welche der damaligen Pfarrgemeinden (Bonndorf oder Wutach) sich die Vorwürfe beziehen, sei der Pressesprecherin nicht bekannt. Es läge lediglich die Information vor, dass sich beide Fälle auf die Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach beziehen.

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Eine weitere Anzeige betreffe einen aktuellen Vorfall und einen fünften Beschuldigten. Dieser sei kein Priester, teilt die Pressesprecherin des Ordinariats mit. Im aktuellen Fall seien die Ermittlungsbehörden bereits informiert. Wegen der laufenden Ermittlungen könnten hierzu jedoch keine weiteren Informationen erteilt werden.

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