Was macht ein Verein in Zeiten von Corona. Die Radlerfreunde Bad Säckingen zeigen diesen wie es geht, der Verein führte seinen ersten „virtuellen Skype-Stammtisch“ durch. Wie so viele Vereine wurden auch die Radlerfreunde Bad Säckingen durch das Coronavirus aus ihrem üblichen Vereins-Rhythmus geworfen.

Gemütliche Treffen abgesagt

Die üblicherweise zweimal pro Woche durchgeführten Trainingsausfahrten mit anschließendem gemütlichen Beisammensein mussten abgesagt werden. Gerade bei dem guten Wetter fällt das besonders schwer. Dennoch verhalten sich die Radlerfreunde vorbildlich und halten die Vorgaben ein, berichtet Vorsitzender Rolf Maier. Was bleibt, sind lediglich private Touren mit maximal zwei Teilnehmern.

Neue Wege in der Corona-Krise

Aus dem Feedback vieler Vereinsmitglieder ging aber hervor, dass alle die persönlichen Kontakte innerhalb des Vereins vermissen. Aus diesem Grund beschloss der Vorsitzende Rolf Maier zu einem „virtuellen Skype-Stammtisch“ einzuladen. Für viele Vereinsmitglieder war das natürlich Neuland. Dennoch haben sich gleich beim ersten virtuellen Skype-Stammtisch zehn Personen eingewählt und sich lebhaft ausgetauscht.

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Neben allgemeinen Themen, mit denen man sich im Zusammenhang mit der Corona-Krise beschäftigt, wurden Vereinsnews bekanntgegeben und auch die Nachbestellung neuer Trikots besprochen. Und es wurden natürlich Pläne für die Zeit nach der Krise geschmiedet, wenn gemeinsame Touren endlich wieder möglich sind.

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So hoffen die Radlerfreunde, dass die für den Herbst geplante Alpenüberquerung doch noch stattfinden kann. Alle waren sich einig, dass der virtuelle Skype-Stammtisch eine gelungene Veranstaltung war und meinten: „Das machen wir in Kürze wieder.“

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