Der teilweise Rückbau der Container in den Langfuhren, in denen zeitweise bis zu 308 Geflüchtete lebten, hat begonnen. Das zeigt ein Blick auf das Gelände, auf dem der Landkreis Waldshut die Gemeinschaftsunterkunft unterhält. Zwei der insgesamt sechs Container-Blocks wurden bereits demontiert und teilweise abtransportiert. Auf die Nachfrage des SÜDKURIER, ob nun ein vollständiger Rückbau beginne, sagte Axel Albicker, der Leiter der zuständigen Behörde des Landratsamts Waldshut: "Es gab zwei Mietverträge für die Container. Der erste lief im März dieses Jahres aus." Entsprechend habe der Vermieter mit dem Abbau begonnen. Ein weiterer Vertrag für zwei Wohnblocks bestehe jedoch noch bis 2020. "Zur Zeit der Flüchtlingskrise war nicht absehbar, wie lange wir die Container benötigen", so Albicker weiter. Derzeit befinde man sich aber in Verhandlungen, um den Mietvertrag vorzeitig zu beenden. Bislang allerdings ohne Einigung. Die Unterkunft werde mittlerweile nicht mehr benötigt, sagt Albicker: So hatten die letzten Bewohner unter der Zuständigkeit des Landkreises im Mai 2018 das Provisorium in den Langfuhren verlassen.