Eine Besonderheit der Bad Säckinger Stadtgeschichten von Kameramann, Fotograf und Journalist Rainer Jörger ist die Vielfalt der Menschen, die porträtiert werden. Er hatte schon die Mountainbike-Olympiasiegerin und WeltmeisterinSabine Spitz aus Niederhof vor der Kameralinse sowie Ruwen Faller, ehemaliger 400-Meter-Läufer und seit 1. Dezember Athletiktrainer im Stab von Chefcoach Ralf Rangnick beim Bundesligisten RB Leipzig.

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Doch Jörger stellt in seinen Shows nicht nur Menschen aus der Welt des Sports oder Musiker aus der Region vor, sondern auch soziale Einrichtungen. Die fünfte Staffel der Bad Säckinger Stadtgeschichten, die die Stadt Bad Säckingen und das Amt für Tourismus und Kultur präsentieren, findet am Samstag, 6. April, um 19 Uhr und Sonntag, 7. April, 16 Uhr, im Kursaal Bad Säckingen statt. Für die neue Show hat Rainer Jörger die Caritas Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Wallbach besucht.

Bernhard Wuchner (rechts), Leiter der Caritas Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Wallbach, beim Dreh mit Kameramann, Fotograf und Journalist Rainer Jörger (von links).
Bernhard Wuchner (rechts), Leiter der Caritas Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Wallbach, beim Dreh mit Kameramann, Fotograf und Journalist Rainer Jörger (von links). | Bild: Rank, Marion

Rund 130 Mitarbeiter mit unterschiedlichen Handicaps gehen in der Caritas Werkstätte einer Arbeit nach: Sie stecken in einer der zehn Räumlichkeiten Teile zusammen, etwa Autolampen, arbeiten in der Wäscherei oder an der Heißmangel oder falten Wäsche zusammen. Die Caritas Werkstätten arbeiten unter anderem für weltweit agierende Großkunden wie Franke oder Suhner. Die Lampen etwa sind für den Automobilzulieferer Hella bestimmt. Die Tischwäsche wiederum ist für Hotels und Restaurants in der Region. Die Arbeit, die sie hier verrichten, macht den Menschen mit Behinderung nicht nur Spaß, sondern hilft ihnen, trotz ihrer Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

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Angeleitet und betreut werden sie von rund 20 Mitarbeitern der Caritas, die für diese Menschen schon so etwas wie eine Familie sind, weil sie ihnen vertrauen können, sich behütet fühlen. Aber auch die Angestellten selbst profitieren: „Ich bekomme sehr viel zurück, gehe abends mit einem Lächeln nach Hause“, sagt beispielsweise Giacchino Ragusa, der technische Leiter der Wallbacher Werkstatt lächelnd, der bereits über 36 Jahre hier arbeitet.

Drehtag voller Abenteuer

Was für eine Aufregung: Drehtag. Immer wieder spickt ein Mitarbeiter neugierig um die Ecke, beobachtet Rainer Jörger bei seinem Tun. Ein Mitarbeiter, er ist blind, möchte es ganz genau wissen, bittet Rainer Jörger, ob er die Kamera mit den Händen befühlen darf. Der Kameramann und Fotograf erfüllt ihm gerne diesen Wunsch. Alle sind mächtig stolz, dass Jörger die Caritas Werkstätte für Menschen mit Behinderung und seine Mitarbeiter für die Bad Säckinger Stadtgeschichten ausgewählt hat.

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Am Ende des Drehtages verlässt auch das Team um Rainer Jörger die Caritas Werkstätte mit einem Lächeln im Herzen und auf den Lippen. Warum, das zeigen die Bad Säckinger Stadtgeschichten am ersten Aprilwochenende.

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