Blumberg – Was die CDU-Fraktion in den letzten fünf Jahren im Gemeinderat geleistet hat und wo sie die Schwerpunkte für die nächsten Jahre sieht, darüber berichteten die Verantwortlichen am Samstag beim Wahlkampfauftakt im Hotel „Hirschen“ in Blumberg.

Bunte Mischung

Der Stadtverbandsvorsitzende Jan Schweizer betonte, die CDU habe eine bunte Mischung, vom Alter, den Berufen und der Erfahrung: So starteten junge Kandidaten an der Seite von erfahrenen Kommunalpolitikern.

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Den Rück- und Ausblick gab Fraktionssprecher Dieter Selig. Die CDU habe sich erfolgreich für mobile Klassenzimmer an der Realschule eingesetzt und Schulamtsdirektorin Sabine Rösner habe auf Anftrag der CDU im Gemeinderat gesprochen und eine Bestandsgarantie für die Werkrealschule gegeben.

Wohnraum wichtig

Wohnraum sei erst am Dienstag Thema im Gemeinderat gewesen. Die CDU wollte die Beibehaltung der städtischen Baukindergeldes, weil das Baukindergeld des Bundes lediglich dazu diene, die Teuerungsrate auszugleichen. Stolz zeigte Selig sich, dass der 2015 gestellte Antrag der Fraktion auf Aufnahme der Kernstadt in das Landessanierungsprogramm nun zum Zug kam und mit Fördermitteln und Eigenmitteln insgesamt eine Million Euro zur Verfügung stünden.

Blumberg braucht einen Stadtkern

Hintergrund: „Die Stadt braucht einen Stadtkern!“ Wichtig sei, dass die Scheffelschule in die Sanierung miteinbezogen werde. Auf Initiative der CDU seien außerdem die Spielplätze saniert worden.

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Beim Klimaschutz habe die CDU ebenfalls 2015 einen Einstieg in eine Beratung beantragt. Alle städtischen Gebäude sollten energetisch untersucht werden. Benötigt werde beim Klimaschutz auch die Akzeptanz des Bürgers.

Dank an die Feuerwehr

Zur Feuerwehr äußerte Selig, „wir müssen froh und dankbar sein, dass wir noch eine Freiwillige Feuerwehr haben.“ Die Aufgaben der Wehr hätten zugenommen, heute seien die Aktiven hochspezialisierte Fachkräfte. Er sei überzeugt, dass die Feuerwehr Blumberg bald eine Drehleiter beantrage.

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Ein klares Ja kommt zum Breitbandausbau in den Ortsteilen. Die Markterkundung für Achdorf sei leider abgelaufen.

Bei der B 27-Umfahrung Zollhaus und Randen dankte Selig den Abgeordneten Thorsten Frei und Guido Wolf sowie dem anwesenden Bürgermeister Markus Keller. Sie hätten maßgeblich dafür gesorgt, dass die Umfahrung weiter im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans stehe.

Umfahrung Randen und Zollhaus

Ein wichtiges Anliegen ist der sparsame Umgang mit den Haushaltsmitteln.

Für die Sanierung des Werner Gerberstadions habe der Bund keine Fördergelder genehmigt. Jetzt liege der Ball beim TuS Blumberg, wobei das Stadion auch für den Schulsport und die Leichtathleten des TSC Blumberg wichtig sei. Letzteren sei zu verdanken, dass das Stadion überhaupt saniert werde.

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Wegen des demografischen Wandels würden genügend Plätze für Pflege und das Betreuen von Senioren benötigt, mit der Tagespflege der Awo, dem zweiten Pflegeheim und dem Neubau der Sozialstation sieht Selig die Stadt gut aufgestellt, in Planung sei noch ein weiteres Projekt.

Bei der ärztlichen Versorgung habe Blumberg derzeit noch zu viele Ärzte, in fünf Jahren werde es genau umgekehrt aussehen.

Ansiedeln von Gewerbebetriebe

Ein großes Anliegen sei das Ansiedeln von Gewerbebetrieben und Bereitstellen von Gewerbeflächen. Fünf Jahre habe es gedauert, „bis wir das Gewerbegebiet Riedböhringen übergeben konnten.“ Die Bürokratie nehme zu, verdeutlichte Selig anhand des Neubaugebiets in Achdorf. Allein für die Änderung des dortigen Bebauungsplanes sei das Umweltgutachten 40 Seiten stark gewesen.

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Nach dem Rück- und Ausblick stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten vor, wobei Günter Heer und Oliver Feller verhindert waren.

  • Klaus-Dieter Krähmer (62, Riedöschingen), Fachkraft für Arbeit- und Berufsförderung und Mitglied der Feuerwehr, will seine fünf Jahre Erfahrung im Gemeinderat wieder einbringen.
  • Rainer Linke (51, Riedöschingen), Elternbeiratsvorsitzender im Kindergarten Riedöschingen, hat die Schwerpunkte Kinderbetreuung, Schule und Soziales.
  • Mike Tesch (22, Randen) ist selbstständig im Bereich Netzwerkkomponenten und Mitglied im Gaszug, er will sich auch im Gemeinderat engagieren.
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  • Christian Schautzgy (44, Nordhalden), Techniker Informationselektronik, Mitglied im technischen Betriebsausschuss und mehreren Vereinen, nannte als Schwerpunkt den sorgfältigen Umgang mit den Haushaltsmitteln.
  • Matthias Lohberger (34, Kommingen), Polizeibeamter, ist seit 23 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr und „dort aufgewachsen mit dem gesamtstädtischen Gedanken“. Er hat die Schwerpunkte Bildung und Finanzen.
  • Horst Fürderer (57, Hondingen) möchte seine 20 Jahre als Ortsvorsteher sowie seine zehn Jahre im Gemeinderat einbringen.
  • Markus Merk (49 Epfenhofen), gelernter Koch und Hotelfachwirt, will seine Erfahrung seit 2001 im Rat einbringen.
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  • Felix Scheuch (24, Epfenhofen), Industriemechaniker und ehrenamtlicher Dampflokheizer bei den Dampflokfreunden Schwarzwald-Baar, will sich auch im Gemeinderat engagieren.
  • Elke Bellhäuser (50, Blumberg), seit 2014 im Gemeinderat, macht die Arbeit viel Spaß. Ihre Schwerpunkte sind Schule und Kinderbetreuung.
  • Jan Schweizer (41, Blumberg), Diplom-Bauingenieur, ist Inhaber eines Büros und war schon von 2009 bis 2014 im Gemeinderat. Mietwohnungen seien sehr gefragt, ihn störe, dass Blumberg keinen richtigen Wochenmarkt mehr habe, die Metzgerei Schmid sei die letzte Bastion. Alle anderen Städte in der Region hätten einen Wochenmarkt.
  • DanijelBalukcic (41, Blumberg), leitet einen Technologiebetrieb und eine Sport-Akademie in Blumberg, er will mithelfen, Blumberg voranzubringen.
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  • Anne Urbanke (32, Blumberg), Realschullehrerin in Bonndorf, würde im Gemeinderat gerne begonnene Projekte weiterführen mit den Schwerpunkten Schule, Betreuung und Soziales.
  • Kerstin Metz (51, Blumberg), Bankkauffrau, nannte als Themen Stadtsanierung, die Sanierung des Stadions, mehr Bedeutung für die Gastronomie, etwa durch einen Mittagstisch von Gastronomie und Unternehmen, die Wirtschaftsförderung, die Kooperation von Unternehmen und Stadt mit Vereinen, Geschäften und Schulen sowie die Umfahrung Zollhaus und Randen.
  • Christof Rösch (53, Blumberg-Zollhaus) will als Bauingenieur mit Arbeitsplatz bei einer Stadt seine zehn Jahre Erfahrung im Rat weiter einbringen.

Gesamtstädtisches Denken

  • Matthias Fischer (50, Blumberg), Lehrer, nennt den Schulcampus und die Werkrealschule. Dieses Jahr hätten sie an der Schule wieder mehr Deputate, was er auf den Besuch von Schulamtsdirektorin Sabine Rösner im Gemeinderat zurückführt.
  • Klaus Hettich (52, Blumberg), Elektroniker und Landwirt im Nebenerwerb, möchte an der positiven Entwicklung Blumbergs mitarbeiten, namentlich am Ausweisen von bedarfsgerechtem Bauland.
  • Dieter Selig (57, Blumberg): Dem Spitzenkandidaten macht die Arbeit im Gemeinderat viel Spaß. Er ist auch im Aufsichtsrat der Energieversorgung Südbaar und der Bahnbetriebe Blumberg.

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