Blumberg – Mit zehn Kandidaten tritt die SPD am 26. Mai bei der Gemeinderatswahl in Blumberg an, das sind zwei Kandidaten weniger als bei der Kommunalwahl 2014. Ziel ist, wieder den Fraktionsstatus zu erreichen.

Auf der Nominierungsversammlung des Blumberger Ortsvereins gestern Abend im Längehaus Riedöschingen wurde Fraktionssprecherin Ursula Pfeiffer einstimmig zur Spitzenkandidatin gewählt. Auf Platz zwei rangiert der neue Ortsvereinsvorsitzende Clemens Günthner. Auch die anderen beiden Fraktionsmitglieder Jutta Zöllner und Luis Miguel Rocha dos Santos treten wieder an, die Ärztin Jutta Zöllner hatte gestern Klinikdienst und konnte nicht anwesend sein.

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Spitzenkandidatin Ursula Pfeiffer lebt mir ihrer Familie seit 30 Jahren in Blumberg. Hier wuchsen ihre Kinder auf, die mittlerweile selbst Kinder haben. Seit 1994 ist sie im Gemeinderat. Motiviert für eine erneute Kandidatur habe sie das gute Klima im Gemeinderat und das gute Verhältnis zum Bürgermeister.

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Sarah Bank gründete 2016 das Papperlapapp und ist positiv überrascht, wie viel in Blumberg laufe. Blumberg habe sich positiv entwickelt, seit Bürgermeister Markus Keller hier sei. Am Herzen liegen ihr vor allem die Jugendlichen und das Jugendhaus. Nicole Zenker hat drei Töchter. Für Kinder und Senioren werde viel getan, auch sie will die Jugendlichen mehr ins Boot holen und bezahlbaren Wohnraum. Sebastian Feria Moreno ist als Informationselektroniker viel in anderen Gemeinden und kann diese Erfahrung einbringen, etwa beim Glasfaser.

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Clemens Günthner will als Lehrer an den Gewerblichen Schulen Donaueschingen seine Berufserfahrung bei Themen wie dem Schulcampus einbringen, nennt lebenswertes Leben und Wohnen als Themen sowie den Ausbau des Nahverkehrs. Als gebürtiger Fützener hat er die Ortsteile im Blick. Raoul Höltke war bis vor eineinhalb Jahren bei der Bundespolizei. Er kennt sich beim Thema Pflege aus und will sich für diejenigen einsetzen, die Hilfe bauchen und nur schwer erhalten, etwa beim Thema Pflege. Ihm schwebt vor, die Jugendlichen mehr dazu zu bringen, sich für das Allgemeinwohl einzusetzen, etwa im Ehrenamt.

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Armin Jansa ist seit 1996 in Blumberg. Für die SPD will er aktiv sein, weil die SPD sich für vieles einsetze, etwa im Sozialen, dies aber nicht honoriert werde. Der gelernte Forstwirt will vieles anpacken: Einkaufen vor Ort in Zeiten von Handel im Internet, zusammen wohnen, die Koexistenz der verschiedenen Kulturen, eine Verbesserung im Nahverkehr, den Erhalt des Bargelds und in der Umwelt Flächen für Bienen und Insekten.

Viele Kandidaten in Riedöschingen

Michaela Haag hat drei erwachsene Töchter und tritt in Riedöschingen an. Sie wünscht sich, jung und alt zusammen bringen, viele ältere Menschen seien allein, etliche Kinder würden sich über Bezugspersonen wie Oma oder Opa freuen. Auch Luis Miguel Rocha dos Santos kandidiert in Riedöschingen und sagte, die Vorredner hätten alles angesprochen was wichtig sei wie bezahlbaren Wohnraum oder das Thema Schule.

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Ursula Pfeiffer nannte wichtige Punkte für die SPD in den letzten fünf Jahren: keine Neuverschuldung, die Schulsozialarbeit wurde ausgebaut, das Jugendhaus wieder belebt, es gehöre allerdings mehr in die Stadt, und Blumberg und alle Teilorte erhielten neue Spielplätze. Wichtig sei, dass die Antennenanlage für die nächsten Jahre in Betrieb bleibe, ferner die Innenstadt mit dem Markplatz zu beleben, neue Bauplätze zu schaffen, die ärztliche Versorgung zu sichern, und den Rettungsdienst in Blumberg zu erhalten.

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