Bewirtung mit Verzehr vor Ort nein, Verkauf von Speisen und Getränken ja: Auf diese Kurzformel lässt sich der zweite Corona-Lockdown mit der staatlich angeordneten Schließung von Gasträumen der Lokale bringen. Viele Wirte auch in Waldshut nutzen die Möglichkeit zum Straßenverkauf – mit dem Ergebnis, dass Besucher der Einkaufsstadt nach wie vor genügend Angebote zum Stillen des schnellen Heißhungers finden.

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Auch die diversen heißen Theken bleiben geöffnet – nur mit dem Unterschied, dass man sich die Bratwurst oder den Döner nicht direkt am Stand einverleiben darf. Doch der gemütliche Steh-Imbiss muss nicht zum nervenden Geh-Imbiss werden. Beim Blick auf die Seltenbachbrücke vor dem Oberen Tor zeigt sich, dass die findige Kundschaft schon eine Lösung gefunden hat. Reihenweise stehen Menschen links und rechts an der Mauer, die dank ausreichender Breite als provisorischer Vespertisch dient – natürlich auch für die Grillspezialitäten, die der angrenzende Metzgermeister-Imbiss anbietet. Kehrseite der mobilen Mahlzeiten sind die übrig gebliebenen Verpackungen, die sich zu Beginn des neuen Trends auf und neben den öffentlichen Mülleimern stapelten. Doch die Stadt hat mittlerweile reagiert und durch den Baubetriebshof großzügig dimensionierte blaue Tonnen aufstellen lassen. Die Brückenheiligen sollen ja nicht unbedingt auf Abfallhaufen und Essensreste blicken müssen.

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