Geld in Form eines Förderbescheids hatten die beiden CDU-Abgeordneten Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller nicht dabei, als sie sich vor Ort über die geplante Sanierung des Waldshuter Freibads informierten. Mit dabei hatten sie indes den Optimismus, dass die avisierten 1,8 Millionen Euro Zuschuss aus einem Bund-Länder-Programm noch dieses Jahr fließen.

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Das 3,3-Millionen-Euro-Projekt am Waldshuter Rheinufer liegt nach Aussage von Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Pflüger voll im Zeitplan. Laufe alles weiter wie vorgesehen, würden die Bagger im März 2021 anrollen und das Freibad könnte zum Saisonstart 2022 wieder eröffnen.

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Seinen Optimismus begründet Pflüger mit der Tatsache, dass 99 Prozent der Vorbereitungen abgeschlossen sind und „wir schon im Dezember und nicht erst, wie eigentlich geplant, im Januar 2021 ausschreiben“. Gleichzeitig hofft der Manager auf gute Ausschreibungs-Ergebnisse. Die Chancen auf entsprechende, also im finanziellen Rahmen liegende Angebote stünden gut. Auch stehe die Finanzierung der durch einen Bürgerentscheid im Jahr 2018 erzwungenen Sanierung.

Die beiden CDU-Abgeordneten Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller informierten sich die geplante Sanierung des Waldshuter Freibads (von links): Philipp Studinger (CDU-Vorsitzender Waldshut), Thomas Scheibel (Pro Freibad), OB Philipp Frank, Peter Kaiser (OB-Stellvertreter), Sabine Hartmann-Müller, Felix Schreiner, Christiane Maier (Pro Freibad) und Stadtwerke-Chef Siegfried Pflüger.
Die beiden CDU-Abgeordneten Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller informierten sich die geplante Sanierung des Waldshuter Freibads (von links): Philipp Studinger (CDU-Vorsitzender Waldshut), Thomas Scheibel (Pro Freibad), OB Philipp Frank, Peter Kaiser (OB-Stellvertreter), Sabine Hartmann-Müller, Felix Schreiner, Christiane Maier (Pro Freibad) und Stadtwerke-Chef Siegfried Pflüger. | Bild: Oldenburg, Kai

Da hierfür auch Gelder aus Berlin und Stuttgart fließen könnten, hatte der Lauchringer CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner um den Termin im Bad gebeten, bei dem neben Stadtwerke-Chef Pflüger auch OB Philipp Frank, Christiane Maier und Thomas Scheibel von Pro Freibad sowie die beiden CDU-Ortsvereinsvorsitzenden Philipp Studinger und Nathalie Rindt sowie OB-Stellvertreter Peter Kaiser anwesend waren. Schreiner: „Wir möchten uns informieren, was hier genau geplant ist.

Die Sanierung im Detail

„ Im Vorfeld habe er noch ein Gespräch mit einem Staatssekretär im Bundesinnenministerium gehabt, um sich auch beim Geldgeber über den Stand der Dinge zu informieren. Für die Fördergelder hätten sich alle drei Abgeordneten, also auch Rita Schwarzelühr-Sutter von der SPD (sie war verhindert) eingesetzt. Schreiner: „Wir marschieren gemeinsam über Parteigrenzen hinweg.“ Und Sabine Hartmann-Müller ergänzte, dass es für das Land wichtig sei, Sportstätten auszubauen.

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Freude über die in Aussicht stehenden Millionen herrscht auch bei Oberbürgermeister Philipp Frank: „Die Förderung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.“ In Richtung der beiden Vertreter von Pro Freibad gewandt, sagte er zudem, dass „wir jetzt gemeinsam nach vorne blicken wollen“. Und, dass die Fördermittel auch eine „große Bestätigung für Pro Freibad sind“.

Lob von Peter Kaiser

Stadtrat und OB-Stellvertreter Peter Kaiser (CDU) lobte die gute Zusammenarbeit in der Planungsgruppe Freibad Waldshut, in der Vertreter von Stadtwerken, Verwaltung und Gemeinderat an den Sanierungsplänen gearbeitet haben. Kaiser: „Ich bin stolz, dass wir es gemeinsam erarbeitet und hinbekommen haben.“