An der Christlichen Schule Hochrhein (CSH) wird das Thema Nachhaltigkeit in vielen Bereichen gefördert. Die private Grund- und Hauptschule in Waldshut betreibt eine Sammelstation für Tintenpatronen, die recycelt werden. „In Europa wandern jährlich circa 250 Millionen leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen in den Hausmüll. Dabei bestehen diese aus hochwertigen Bauteilen, die wieder befüllt oder neu aufbereitet werden können. Sie sind keinesfalls wertloser Abfall“, erklärt Karina Kissel, Sekretärin an der CSH.

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Die 450 Schüler und auch die Elternschaft beteiligen sich fleißig an der Sammelaktion. Der Inhalt der Sammelstation wird dann von einer Recycling-Firma abgeholt. Der Erlös geht an den Förderverein und wird zum Wohl der Schule und Schüler eingesetzt. Um Papier zu sparen, arbeiten die Schüler der Klassenstufen acht bis zehn mit iPads. „Damit können wir Papierberge reduzieren und wertvolle Rohstoffe einsparen“, erklärt Karina Kissel.

Darum geht es beim Nachhaltigkeitswettbewerb

Durch Einsatz der iPads entstehen aber auch immer wieder hohe Kosten, Geräte müssen repariert und neue achte Klassen mit Geräten ausgestattet werden. Auch die Lizenzen und Fortbildungen des Kollegiums verursachen Kosten – insgesamt rund 3000 Euro. Daher bewirbt sich die CSH beim großen Nachhaltigkeitswettbewerb der Sparkasse Hochrhein und des SÜDKURIER Medienhauses.

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„Wenn genügend iPads im Umlauf sind, werden diese von den Schülern nach ihrem Abschluss an die neuen achten Klassen weitergegeben“, versichert Schulleiter Bodo Masuhr. So können große Mengen an Kopien eingespart werden. Lehrer brauchen so gut wie keine Arbeitsblätter mehr, Material und Arbeitsaufträge erhalten die Schüler digital. In Kombination mit einem Whiteboard kann so ein fast papierfreier Unterricht stattfinden.

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