Bei einer Betrugsserie mit der Masche "Falscher Polizeibeamter" erbeuteten die Täter bei einem Fall in Waldshut Bargeld, Schmuck und Pelzbekleidung in Höhe von mehreren 10 000 Euro, so die Polizei. Auch in umliegenden Landkreisen kam es am Dienstag, 5. Juni, zu Betrugsfällen.

Bei den Betrugsdelikten würden die Täter laut Medienmitteilung der Polizei per Telefon Kontakt mit dem Opfer aufnehmen und sich als Polizeibeamte ausgeben. Der angebliche Polizeibeamte, der sich am Telefon meldete, täuschte seine Opfer darüber, dass eine Verbrecherbande unterwegs sei, die es auf ältere Menschen abgesehen hätte, so die Polizei. Er erfragte dann Angaben über Bankverbindungen und Wertsachen, die sich im Haus befinden. Die Geschädigten erhielten überwiegend Anrufe der fingierten Rufnummern "0761/110" und "07641/110", doch auch andere Rufnummern tauchten bei diesen Fällen auf, so die Polizei.

Die Polizei rät, grundsätzlich keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen und von angeblichen Amtspersonen – zum Beispiel Polizisten – den Dienstausweis zu fordern. Bei den geringsten Zweifeln sollte man sich an die Behörde kontaktieren, von der die angebliche Amtsperson kommt. Weiterhin würde die Polizei niemals um Geldbeträge bitten, außerdem solle man am Telefon keine Details zu seinen finanziellen Verhältnissen preisgeben, gibt die Polizei an. Auch solle man sich am Telefon nicht unter Druck setzen und niemals Geld an unbekannte Personen überweisen.

Hinweise zu den aktuellen Taten nimmt die Kriminalpolizei Freiburg unter der Rufnummer 0761 882-5777 entgegen.