Die Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck bekommt nach dem Weggang von Kooperator Hans-Joachim Greulich zur Verstärkung des Pastoralteams von Erzbischof Stephan Burger einen Kaplan zugewiesen. Die Freude war groß, als Pfarrer Klaus Fietz die gute Nachricht im gemeinsamen Gottesdienst der sechs Pfarrgemeinden in Albbruck verkündete. Philipp Ostertag ist 38 Jahre alt, stammt aus Lauda-Königshofen und ist am 13. Mai 2018 in Freiburg von Erzbischof Stephan Burger zum Priester geweiht worden. Derzeit ist Philipp Ostertag noch in der Seelsorgeeinheit Sinsheim-Angelbach, seiner ersten Kaplansstelle, wo man ihn ungern gehen lässt. Er wird im Pfarrhaus in Albbruck wohnen.

Kaplan Ostertag ist das, was man einen Spätberufenen nennt. Aufgewachsen ist er im nur 250 Einwohner zählenden Dörfchen Marbach an der Tauber. Nach der Schule begann er zuerst eine Lehre als Koch und danach zum Orthopädie-Schuhmacher. Aber irgendetwas hat gefehlt, erzählte er bei seinem Dienstantritt in Sinsheim. Philipp Ostertag machte sein Abitur nach, entdeckte die Bibel neu, die ihn schon als Jugendlicher fasziniert hatte und übersiedelte ins Würzburger Priesterseminar. Danach wechselte er in sein Heimatbistum Freiburg, wo er dann auch zum Priester geweiht wurde. Philipp Ostertag beginnt seinen Dienst in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck am 11. September.

Sein Vorgänger Hans-Joachim Greulich verabschiedete sich nach seiner vierjährigen Tätigkeit als Kooperator in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck zur Seelsorgeeinheit Emmendingen- Teningern. Er wird in der 12.000 Gläubigen zählenden Seelsorgeeinheit eine neue Aufgabe übernehmen und ist bereits im Pfarrhaus in Heimbach eingezogen.