Ein großes Unfallszenario mit einem Linienbus und drei weiteren Fahrzeugen sowie zahlreichen Verletzten hat es bei der Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen unter Einhaltung der 3-G-Regeln gegeben. Ein großes Publikum verfolgte den Ablauf auf der noch nicht für den Verkehr freigegebenen neuen Umgehungsstraße von Oberlauchringen.

Ein großes Unfallszenario mit mehreren Unfallfahrzeugen, darunter einem Linienbus sowie zahlreichen Verletzten bot die ...
Ein großes Unfallszenario mit mehreren Unfallfahrzeugen, darunter einem Linienbus sowie zahlreichen Verletzten bot die Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen einem interessierten und zahlreich anwesenden Publikum auf der noch nicht für den Verkehr frei gegebenen „B 34 neu“ bei Oberlauchringen. | Bild: Dietmund Schwarz

Die mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen, die mit sechs Fahrzeugen vor Ort waren, bekamen Unterstützung von der Feuerwehr Klettgau mit neun Einsatzkräften und einem Fahrzeug, 30 Einsatzkräften des DRK-Ortsvereins sowie dem Rettungsdienst mit zwölf Fahrzeugen.

Bei dem angenommenen Unfall kam es durch ein riskantes Überholmanövers eines Autos und dem Ausweichversuch des Busses zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Das im Szenario überholende Fahrzeug kam ins Schleudern, tangierte ein weiteres Auto und kippte zur Seite. Das dritte Auto fuhr daraufhin, so das Szenario, seitlich in den Bus und blockierte die Tür.

Mit der Hilfe der Firma Hoffmann Rohstoffe aus Lauchringen wurde die Unfalldarstellung vorbereitet. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte forderten sofort weitere Hilfskräfte an. Der Einsatzleiter, Lauchringens Kommandant Bernhard Loll, teilte jeder eintreffenden Feuerwehr einen Abschnitt zu.

Viele der zwölf am Unfallszenario Beteiligten, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauchringen sowie Mitglieder des Schulsanitätsdienstes der Realschule Tiengen und des Klettgau-Gymnasiums Tiengen sowie Dummys, konnten teilweise nur mittels Schere und Spreizer aus den Fahrzeugen befreit werden. Die Betreuung und Versorgung der Verletzten übernahmen die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und des DRK-Ortsvereins Lauchringen.

So konnte das Publikum von der neuen Landwirtschaftswegbrücke über die Bundesstraße aus die vielfältigen Aufgaben beobachten und sich gleichzeitig über den hohen Ausbildungsstand der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ein Bild machen.

Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll zeigte sich mit dem Übungsablauf, der in seinen Augen reibungslos und gut koordiniert verlief, sehr zufrieden. „Solche Übungen sind hervorragende Anlässe, um die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen zu trainieren“, sagte Kommandant Bernhard Loll.