Marion Frei wurde am 6. Februar nach einer achtjährigen Amtszeit mit 98 Prozent der Wählerstimmen zur Bürgermeisterin von Dettighofen wiedergewählt. Von 876 Wahlberechtigten nahmen 411 Wähler (46,9 Prozent) ihr Wahlrecht wahr. „Das ist ein außergewöhnlich gutes Wahlergebnis“, resümierte der stellvertretende Bürgermeister Markus Glattfelder.

Familie, Landrat und Bürgermeisterkollegen

Er eröffnete die öffentliche Gemeinderatsitzung, die zur Verpflichtungs-Erklärung von Bürgermeisterin Marion Frei im Sitzungssaal des Rathauses einberufen worden war. Er begrüßte neben den Mitgliedern des Gemeinderats und Freis Familie Landrat Martin Kistler sowie Melanie Kaiser als Vertreterin des Kommunalamts Waldshut-Tiengen, die Bürgermeister Ozan Topcuogullari (Klettgau) und Dominic Böhler (Jestetten). Lottstettens Rathauschef Andreas Morasch ließ sich aus Termingründen entschuldigen.

Lob für Engagement, Mut und Tatkraft

Im Namen des Gemeinderats und der Bürger Dettighofens bedankte sich Markus Glattfelder für Freis großes Engagement, die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und ihren Mut und Tatkraft, anstehende Aufgaben zum Wohl der Gemeinde zu meistern. Landrat Martin Kistler gratulierte ebenso zu diesem beachtlichen Wahlergebnis. „Das bestätigt, dass Du die Gemeinde gut vorangebracht hast, die Menschen Dir vertrauen und gern mit Dir in die Zukunft blicken“, sagte er.

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In acht Jahren hat sich einiges getan

Der Landrat hob Freis Leistungen der vergangenen acht Jahre hervor: die Unterbringung von Flüchtlingen, Erschließung des Gewerbegebiets und Schaffung von Bauplätzen, die Schaffung und der Erhalt der Rettungswache, der neue Dorfladen, Schulsanierung, Mensa und Kindergarten sowie der Ausbau des Trinkwasserhochbehälters. Eine besondere Herausforderung sei auch die Wahrung der Identität der Gemeinde aufgrund der Lage Dettighofens als EU-Außengrenze zur Schweiz.

Kistler lobte Frei als Impulsgeberin und Vordenkerin – aktiv und konstruktiv, gemeinsam mit dem Gemeinderat. Er dankte für ihren großen Einsatz im Kreistag und sicherte ihr auch weiterhin seine Unterstützung bei überörtlichen Aufgaben zu.

Frei bedankt sich für das Vertrauen

Frei verlas die Verpflichtungs-Erklärung zu ihrem offiziellen zweiten Amtsantritt und bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. „Mir ist die Nähe zu den Bürgern wichtig. Ich engagiere mich gerne für meine Mitmenschen. Dies tue ich aus Überzeugung seit vielen Jahren – im Beruf und in meiner Freizeit“, erklärte Frei ihren Grundsatz bei der Arbeit, „mein Motto lautet: beständig, zuverlässig, nachhaltig und zukunftsorientiert. Das können wir nur gemeinsam schaffen. Bestandswahrung und zugleich Weiterentwicklung bei geringer Finanzkraft sehe ich als Herausforderung für uns alle.“

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