Zehn Frauen aus den Gemeinden Klettgau und Dettighofen fanden sich spontan zum Nähen, Verpacken und Versenden von 600 Mundschutzmasken zusammen. Die Aufgaben hatten sich die befreundeten Kolleginnen – in Stoff organisieren, waschen und bügeln, schneiden und nähen und versenden – aufgeteilt.

Das könnte Sie auch interessieren

Den Stoff und die Gummis für die Masken hatte in großzügiger Weise der Raumausstatter Karl Maier & Söhne aus Waldshut gespendet. Der durch das Bürgerengagement zusammengekommene Betrag geht nun an vier Hilfsprojekte: 500 Euro erhält ein behindertes Mädchen für eine Delfintherapie, 250 Euro ist für eine Aktion, die sich für benachteiligte indische Textilarbeiterinnen einsetzt, 500 Euro wird für die Sozialstation Hospiz Klettgau/Rheintal gespendet und 250 Euro erhält die Tierhilfe Rumänien.

Idee stößt auf Resonanz

Die Initiatorin, Irene Spinner vom Siedlerbund Lauchringen und die für Klettgau und Dettighofen zuständige Helferin Michaela Epp aus Baltersweil, haben in ihrem Freundeskreis schnell umtriebige aktive Frauen für die arbeitsintensive Idee der Maskenherstellung gefunden. Übrigens: Die Gemeinde Murg stattete die gesamte gemeindliche Infrastruktur mit 150 Masken aus dieser Hilfsaktion aus.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €