Der Musikverein Hohentengen widmet sich vor allem der Förderung von Blasmusik. Doch auch beim Thema Nachhaltigkeit ist der Verein engagiert. In einem ersten Schritt hatte sich der Verein schon 2011 entschieden, seinen Strom mit einer Photovoltaikanlage nachhaltig selbst zu produzieren. Voller Tatendrang haben die Mitglieder die Montage der Photovoltaikmodule auf dem Dach des Vereinsheimes, bis hin zur Verkabelung an das örtliche Stromnetz in Eigenarbeit realisiert und hergestellt.

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„In absehbarere Zukunft besteht die Möglichkeit, unser Vereinsheim an ein im Bau befindliches Nahwärmenetz in der Gemeinde Hohentengen anzuschließen und wir möchten die Chance nutzen, uns nachhaltig von fossilen Brennstoffen zu trennen. Es ist uns ein Anliegen, unsere 25-jährige, altersschwache Ölheizung in einen erneuerbaren Nahwärmeanschluss umzuwandeln“, erklärt Karin Peterhans, Kassiererin des Musikvereins Hohentengen.

Darum geht es beim Nachhaltigkeitswettbewerb

Die Anschlusskosten von 9500 Euro sind für die Vereinskasse nur schwer zu stemmen. Der Verein ist schon fleißig dabei, Rücklagen zu bilden, denn die alte Ölheizung wird nicht mehr viele Jahre durchhalten. Mit einem finanziellen Zuschuss wäre das Projekt leichter zu realisieren, deshalb macht der Musikverein Hohentengen beim großen Nachhaltigkeitswettbewerb von Sparkasse Hochrhein und SÜDKURIER Medienhaus mit.

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Der Verein hat derzeit 32 aktive Mitglieder, die alle bereit sind, die Ärmel hochzukrempeln und die nötigen Erdarbeiten und das Verlegen der Rohre für den Anschluss an die Nahwärmeversorgung in Eigenarbeit zu bewältigen. Damit könnte der Musikverein in den kommenden Jahren den Strom für das Vereinsheim selbst erzeugen, die Umweltbelastungen senken und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.