2018 ist für den Eigenbetrieb Gemeindewerke Wasser- und Nahwärmeversorgung in Hohentengen ein Überschuss von 91 212 Euro erzielt worden. Uwe Berger, Leiter der Gemeindewerke Hohentengen, legte dem Gemeinderat das Zahlenwerk vor und erläuterte es. Die auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses in Hohentengen installierte Photovoltaikanlage brachte einen Gewinn von 7562 Euro, die Wasserversorgung einen Überschuss von 78 008 Euro, die Nahwärmeversorgung ein Plus von 5641 Euro.

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Maßgebliche Faktoren für das Ergebnis sind laut Berger die Unterhaltskosten sowie die Stromkosten für Pumpleistungen bei der Wasserversorgung und Brennstoffkosten bei der Nahwärmeversorgung. Die Temperaturverläufe des Jahres spielten eine entscheidende Rolle. Für den Unterhalt sei 2018 weniger Gelder bernötigt worden als geplant. Bei der Nahwärmeversorgung habe es durch eine Sanierung weniger Wärmeverluste gegeben und der Anteil an Hackschnitzeln zur Wärmeerzeugung nahm gegenüber dem von Öl wieder zu.

Aufgrund des guten Ergebnisses bei der Wasserversorgung sei eine Konzessionsabgabe in Höhe von 63 230 Euro erwirtschaftet worden. Sie gehe zunächst an den Gemeindehaushalt, der den Gemeindewerken die Summe zur Erhöhung des Stammkapitals wieder zur Verfügung stellt.

Investitionen

Bei den vorhandenen Anlagen wurde unter anderem in die Erneuerung der Wasserleitungen im Zuge der Sanierung der Schul- und Winkelstraße investiert, zudem in die Sanierung des Hochbehälters Pepper in Lienheim und den Anschluss der Gibiswiesquelle, in Beratungskosten für das Projekt Anschluss der Biogasanlage Agrar Energie Boller und den Austausch veralteter Nahwärmeübergangsstationen.

Die Nahwärmeversorgung

Uwe Berger informierte auch über den derzeitigen Stand beim Ausbau der Nahwärmeversorgung. Unter anderem seien die Verbindungsleitungen von der Schule bis zum Kreuzungsbereich Schul-/Bergstraße und der Übergabeschacht erstellt worden. Drei neue Kunden schließen sich dem Netz an. Die Straßenbeläge sind wieder aufgetragen, im Kreuzungsbereich wird die Straße im Zuge der Asphaltierung der Schul- und Winkelstraße wieder hergestellt. Vonseiten der Gemeinde müssten noch Heizungs- und Leittechnik in der Heizzentrale in der Schule erneuert werden und nicht mehr benötigte Leitungen stillgelegt werden. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung für den Eigenbetrieb einstimmig befürwortet.