Die Gemeinde Görwihl gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der beliebte Martinimarkt für dieses Jahr abgesagt werden muss. Der Görwihler Martinimarkt erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Alleine 2019 waren es circa 160 Händler und Stände mit über 5000 Besuchern aus nah und fern. Bei diesem großen Ereignis treffen sich Menschen in fast unüberschaubaren Besucherströmen. Das Dorf selbst stößt dabei immer wieder an seine Parkplatzgrenzen. Dieser Publikumsmagnet begeistert Jung und Alt jedes Jahr aufs Neue. Die Marktverantwortliche Christina Schrieder von der Touristinformation Görwihl sagt: „Wir haben uns viele und intensive Gedanken gemacht, über Besucherlisten und eine Lenkung der Besucherströme nachgedacht.“ Das ließe sich alles nicht umsetzen, so Schrieder weiter. „Auch über eine Verkleinerung des Marktes wurde nachgedacht, jedoch wird das die traditionellen Besucher nicht am Kommen abhalten und dann wäre die Anzahl der Menschen auf noch weniger Stände zu verteilen“, erklärt Schrieder. „Das geht mit den geltenden Hygienevorschriften leider einfach nicht.“ Nachdem die Landesregierung bis 31. Oktober an der Corona-Verordnung festhält und nicht absehbar ist, was nach den Schulferien passiert, sei die Zeit bis zum 7. November einfach zu kurz, um einen geregelten Marktablauf zu organisieren, erklärt die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung.

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Im Namen der Gemeinde Görwihl gibt Bürgermeister Carsten Quednow daher am Dienstag, 8. September, bekannt, dass der beliebte Görwihler Martinimarkt leider nicht stattfinden kann. „Wir bedauern es sehr, dass es unter diesen Umständen nicht möglich ist, einen Markt dieser Größe zu organisieren und abzuhalten“, sagt Quednow. „Die Menschen wollen den Markt in seiner vollen Pracht genießen und an den vielen Ständen verweilen, alte Bekannte treffen und bei den Vereinen essen und trinken“, so der Bürgermeister. Und weiter: „Das alles lieben wir am Martinimarkt. Uns fällt es sehr schwer darauf zu verzichten, jedoch hat für uns der Schutz der Gesundheit aller Besucher, Händler und Vereine Vorrang“, erklärt das Gemeindeoberhaupt. Er fügt hinzu: „Wir hoffen auf das Jahr 2021, dass wir dann bald wieder unter gewohnten Umständen unsere gesellschaftlichen Anlässe feiern können.“

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