8500 Bäume möchte der Verein zur Förderung und Erhaltung der Grafschaft Hauenstein pflanzen und hofft mit einem Gewinn beim großen Nachhaltigkeitswettbewerb der Sparkasse Hochrhein und des SÜDKURIER Medienhauses, diesem Wunsch ein Stückchen näher zu kommen. Rund 12.500 Euro wird es kosten, die bereits ausgesuchten Waldstücke nahe Dogern und Albbruck aufzuforsten.

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Die beiden derzeit kahlen Waldstücke, in denen der Borkenkäfer alle Bäume vernichtet hat, sind rund einen Hektar groß und liegen im Naherholungsgebiet nähe Dogern und Albbruck. Bis zur großen 650-Jahrfeier der einstigen Grafschaft Hauenstein im kommenden Jahr, soll das Waldstück wieder aufgeforstet werden. Der Verein hat sich viel vorgenommen, denn er möchte nicht nur die Kosten der Aufforstung tragen, sondern die Bäume auch selbst pflanzen und anschließend pflegen.

Darum geht es beim Nachhaltigkeitswettbewerb

„Wir hoffen natürlich auf Rat und Unterstützung der Forstleute“, erklärt Max Kefer, Einungsmeister des Vereins zur Förderung und Erhaltung der Grafschaft Hauenstein. Ihre Unterstützung haben auch die Gemeinden Dogern und Albbruck zugesagt, deren Bürgermeister Fabian Prause und Stefan Kaiser sich über das Engagement des Vereins freuen.

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Überwiegend Tannen möchte der Traditionsverein pflanzen. „Die Tanne ist nicht nur das Symbol auf der Hauensteiner Fahne, sondern auch der Baum, der unsere Landschaft prägt und in der Region fest verwurzelt ist“, betont Max Kefer. „Wir sind zwar ein Verein, der sich viel mit der Geschichte und damit der Vergangenheit beschäftigt, aber wir blicken natürlich auch in die Zukunft und möchten einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, von dem auch die kommenden Generationen profitieren“, so Max Kefer. Das aufgeforstete Naherholungsgebiet soll allen Bürgern zugute kommen.