Die Gemeinde Dogern investiert in erneuerbare Energien und will diesen Schritt in die Zukunft weiter verfolgen. Bereits im vergangenen Jahr wurde auf dem im Jahr 2015 errichteten Bauhof der Gemeinde Dogern eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 45 kWp (Kilowatt peak) in Betrieb genommen.

Diese Anlage sollte vor allem die kommunalen Einrichtungen des Bauhofs und der Kläranlage mit Eigenstrom versorgen. Im ersten Betriebsjahr konnten 28.812 kWp Eigenstrom genutzt und somit eine Einsparung von etwa 7700 Euro und 15,2 Tonnen CO2 erreicht werden. Auf Grund dieser guten Ergebnisse entschied der Gemeinderat, die Anlage nochmals zu ergänzen.

Dabei lagen die Investitionskosten bei 51.000 Euro. Vor wenigen Tagen konnte die Erweiterung in Betrieb genommen werden. Eigentlich hätten sich Bürgermeister Fabian Prause und der Gemeinderat gewünscht, dass für die vorgesehene Photovoltaikanlage auf der Gemeindehalle, die mit einer Anlagenleistung von 60 kWp geplant ist, in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Auftrag vergeben werden könnte. Doch musste dieser Tagesordnungspunkt mangels eingegangener Angebote vertagt werden.

Die Leistungsverzeichnisse zur Einholung von Angeboten waren am 24. September versandt und der Submissionstermin auf den 17. Oktober festgelegt worden. Zudem war beabsichtigt die Montage der neuen Anlage im November durchführen zu lassen. Eindeutiges Ziel war die Anlage bis Ende 2019 in Betrieb zu nehmen. Einstimmig wurde vom Gremium die Absicht der Firma Edeka Schulz weitere an der Nordseite der Bahnhofstraße anzulegen, gebilligt und die Verwaltung beauftragt die Detailplanungen mit der Bauherrschaft abzustimmen. 

Photovoltaikanlagen

Nach einer weiteren Inbetriebnahme dienen auf dem Dach des Werkhofs der Gemeinde Dogern zwei Photovoltaikanlagen mit insgesamt 85 kWp der Eigenstromnutzung. Somit erübrigt sich die Einspeisung ins Netz, deren Vergütung ab 2020 rückläufig ist.