Die weitere Planung für das neue Feuerwehrgerätehaus war ein Schwerpunkt-Thema im Gemeinderat. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, das weitere Prozedere voranzubringen und beim Land Baden-Württemberg die entsprechenden Fördermittel zu beantragen. Die Antragsfrist endet am 15. Februar.

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Architekt Frohwin Lüttin, der aus dem Wettbewerb als Sieger hervorgegangen war, schilderte den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung die verschiedenen Optimierungen der ursprünglichen Planung. Diese hätten sich nach zwei Terminen mit der örtlichen Feuerwehr und dem Gespräch mit dem Kreisbrandmeister ergeben. So soll auf das Kellergeschoss ebenso wie auf ein innen liegendes Treppenhaus verzichtet werden.

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Technische Anlagen können räumlich sinnvoll zueinander geplant werden. „Dadurch kann für die Kinder- und Jugendfeuerwehr ein zusätzlicher Raum geschaffen werden, was einen großen Vorteil bringt“, versicherte Bürgermeister Fabian Prause, dem es wichtig ist, in der Realisierung von Feuerwehrhaus und Kindergarten die Nutzer weiter einzubeziehen. „Wir müssen Gas geben, wenn wir mit dem Bau 2021 starten wollen“, so Prause.

Fahrzeug-Waschanlage

Veränderungen gab es auch bei dem jetzt im Erdgeschoss vorgesehenen Serverraum. Eine Verlagerung der Fahrzeug-Zufahrt auf der Ostseite vermeidet den Kreuzungsverkehr mit der Alarm-Ausfahrt. Damit wird eine erhöhte Verkehrssicherheit erreicht und zudem Verkehrsfläche auf dem Areal eingespart. Da bei einem ortsansässigen Speditions-Unternehmen die Fahrzeug-Waschanlage mitbenutzt werden könne, verzichtet die Feuerwehr auf einen eigenen separaten Waschplatz.

2,7 Millionen Euro

Auch die Kostenschätzungen sind aktualisiert worden; demnach werden alleine für das neue Feuerwehr-Gerätehaus Kosten in Höhe von 2,7 Millionen Euro angenommen. Mit den noch zu beauftragenden Fachplanern wird das Vorhaben vorangetrieben. In der Gemeinderatssitzung am 18. Februar soll ein Projekt-Ausschuss gebildet werden.