Für den Landkreis Waldshut soll in Tiengen ein stationäres Hospiz entstehen. Ein Förderverein soll die Einrichtung unterstützen. Der Gemeinderat Bad Säckingen beschloss in der Sitzung diese Woche, als Kommune dem Verein beizutreten. Der Jahresbeitrag liegt bei 2000 Euro.

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Ein stationäres Hospiz ist ein Ort, an dem todkranke, sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg gepflegte und betreut werden. Aktuell gibt es im Landkreis Waldshut noch kein stationäres Hospiz. Um die Versorgungslücke zu schließen, wurde 2016 eine Projektgruppe ins Leben gerufen. Nun sei ein wichtiges Etappenziel erreicht, hieß es im Gemeinderat. Denn das evangelische Sozialwerk Müllheim werde als Investor tätig werden, die Diakonischen Dienste Hochrhein sollen den Betrieb des Hauses übernehmen. Die Diakonischen Dienste betreiben in Tiengen bereits das Pflegeheim „Haus am Vitibuck“. Direkt daneben soll das Sterbe-Hospiz entstehen. Hier sollen acht Plätze untergebracht sein, eine Tagespflegeeinrichtung sowie mindestens eine palliative Arztpraxis. Geplant ist, dass das Hospiz seinen Betrieb in zwei bis drei Jahren aufnehmen kann. Neben Bad Säckingen sollen möglichst alle Gemeinden im Landkreis Mitglied des Fördervereins werden.

CDU-Stadtrat Franz Isele dachte bereits einen Schritt weiter: Im Falle einer Erweiterung der Hospiz-Einrichtung solle auch an den westlichen Landkreis gedacht werden. So könnte in einem solchen Fall eine Außenstelle in Bad Säckingen eingerichtet werden.

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