Jetzt wird es aber wirklich immer verrückter mit der Debatte um die Positionierung des zentralen Zentralkrankenhauses. Zuerst kommen die Wehrer und ein paar Säckinger mit dem – vorsichtig formuliert – befremdlichen Vorschlag, das Zentralspital in Brennet zu bauen, dann sind einige Säckinger Stadträte samt pürgermeister ein paar Tage später Feuer und Flamme für Albbruck, diskutieren aber in der Sitzung hin und her nach dem Motto: „Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!“, weil jeder oder jede Fraktion noch einmal was sagen will. Anschließend kommen die Waldshuter gleich mit zwei Vorschlägen aus dem Busch weil sie das künfige Spital mit aller Gewalt Richtung Waldshut zerren wollen. Hier greift nun das Motto: „Wenn wir gleich mehrere Vorschläge machen, werden die Chancen für Waldshut entsprechend größer, wenigstens einen Vorschlag durchzudrücken." Nicht schlecht gedacht, meine ich. Ich gehe davon aus, dass die Waldshuter mit ihrem OB, dem schweigenden Landrat und den meisten Kreisräten aus dem Osten mit Unterstützung einiger nicht denkenden Kreisräte aus dem Westen schon noch klar zur Erkenntnis kommen und propagieren werden, dass der wirklich einzige und richtige Standort eines Zentralspitales in Albbruck keinesfalls in Erwägung gezogen werden kann. Wer wettet mit mir um eine Kiste guten Weins dagegen?

saeckingen.redaktion@suedkurier.de