Im Ausklang zur Insolvenz und nach einjähriger Vakans, ist die Stelle des Chefarztes der Orthopädie im Rehaklinikum Bad Säckingen wieder besetzt. Seit März hat Walther Kirschner die Leitung übernommen. Bis dahin wurde die Orthopädie von dem leitenden Arzt Ulrich Knüttel geleitet, der bereits seit 34 Jahren im Klinikum beschäftigt ist. „Es war so, dass wir aus mehreren Gründen angestrebt haben, dass die Chefarztstelle besetzt werden muss“, erklärt Geschäftsführer Peter Mast von der Gesundheitscampus GmbH.

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Zum Einen: „Weil wir ein Gesicht wollen, dass nach Außen wirkt“, so Mast weiter. Aber auch weil die Orthopädie ein Schwerpunkt des Rehaklinikums ist und daher eine gewisse Facharztkompetenz benötigt wird. Doch war es nach Aussage des Geschäftsführers nicht leicht, diese Stelle zu besetzen, auch im Hinblick auf die Nähe zur Schweiz. Darum freuen sich der Geschäftsführer, aber auch die Klinik selbst, besonders darüber, dass sie jetzt wieder einen Nachfolger begrüßen können.

 

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Walther Kirschner kam aus Frankfurt an den Hochrhein. Er ist Orthopäde und Unfallchirurg. „Das ist ein spezielles Gebiet“, so der neue Chefarzt. „Wir versorgen ja als Fachgebiet eigentlich, was alle Bereiche anbelangt, stationäre Personen, die operativ und konservativ behandelt werden“. Hier am Hochrhein hat er das berufliche Profil und die passenden Arbeitsmöglichkeiten gefunden. In seiner Heimatstadt gäbe es zwar eine Reihe akuter Kliniken, aber nur wenige Lehrkliniken. Der 66-jährige hat zuvor bereits in verschiedenen Rehakliniken gearbeitet. Ausgehend von seiner Heimatstadt Frankfurt, hat er einige Jahre in der Unfallchirurgie und Orthopädie gearbeitet. In Duisburg hat er seine Facharztausbildung absolviert und einige Jahre gearbeitet, bevor dann wieder zurück nach Frankfurt zurück in eine Klinik gegangen ist.

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Obwohl bereits 66 Jahre alt, denkt Walther Kirschner keineswegs an den Ruhestand. „Für mich persönlich, kann ich es mir gar nicht vorstellen, in den Ruhestand zu gehen“, sagt er. Und trotz seines Alters, plant er seine Arbeit im Rehaklinik langfristig ein. „So lange man das irgendwie planen kann“, so der neue Chefarzt. Auch Peter Mast plant langfristig mit Walther Kirschner: „Wir planen auf jeden Fall, dass wir noch gemeinsam den Nachwuchs ausbilden können“. Seit Kirschner seine Arbeit im März begonnen hat, hat er sich gut eingelebt in der Klinik. „Wir haben hier Struktur, wie sie in einer orthopädischen Abteilung benötigt wird und die meisten Ärzte die hier tätig sind, sind schon sehr erfahren“, erklärt der Orthopäde. Für ihn ist es positiv, das er hier solche Strukturen antreffen kann, weil das eine weitere, fachliche Optimierung bedeutet, worauf er als Arzt großen Wert legt.