Die Mitglieder der Volksbank Rhein-Wehra können zufrieden sein. Vorstandsvorsitzender Werner Thomann berichtete bei der Vertreterversammlung im Kursaal, von einer „erfreulichen Geschäftsentwicklung“ im Berichtsjahr 2018. Die Bank habe – wie schon in den Jahren zuvor – in allen maßgeblichen Bereichen deutlich zugelegt, und das trotz der anhaltend schwierigen Gesamtumstände.

Volksbank in allen Bereichen weiterhin auf Wachstumskurs

Das Geschäftsvolumen der Volksbank Rhein-Wehra ist im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 um sechs Prozent auf 1,294 Milliarden Euro gewachsen. Das betreute Kundenvolumen betrug demnach 1,794 Milliarden Euro, eine Steigerung von zwölf Prozent. Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 782 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 20 Prozent, und für Thomann „ein Vertrauensbeweis“.

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Das Kundenkreditvolumen ist um zehn Prozent von 552 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 607 Millionen Euro gewachsen. Das Kreditgeschäft sei damit weiter einer der „Wachstumstreiber“ der Volksbank Rhein-Wehra. Die Bank zeige damit, so Thomann, dass sie „den Motor in der Region am laufen“ halte.

Der Jahresüberschuss (Bilanzgewinn) beträgt rund 2,1 Millionen Euro. Die Mitglieder erhalten eine Dividende in Höhe von drei Prozent auf ihre Geschäftsanteile.

Das Eigenkapital, „das Fundament der Bank“, habe in den Jahren 2015 bis heute um rund ein Drittel zugelegt, so Thomann. 2017 und 2018 bewegt sich das Eigenkapital mit gut 45 Millionen Euro in etwa auf dem gleichen Niveau. „Wir müssen immer mehr Volumen erbringen, um den selben Ertrag zu erwirtschaften“, sagte Thomann an dieser Stelle mit Verweis auf die bekannt schwierigen Rahmenbedingungen und eine zunehmende Regulatorik.

Digitalisierung verändert das Geschäft

Um die Zukunft weiter erfolgreich zu meistern, setzt die Volksbank Rhein-Wehra bei den täglichen Bankgeschäften auf den Trend zur Digitalisierung und auf SB-Service-Stellen. Mittlerweile seien bereits 50 Prozent der Volksbank-Kunden digital unterwegs, rechnete Thomann vor.

Nur noch rund 15 Prozent kämen deshalb in die Geschäftsstellen. Die Entwicklung mag nicht jedem gefallen, aber der Zug fahre nun mal in diese Richtung. Gleichzeitig richte die Volksbank Rhein-Wehra ihren Fokus noch stärker auf die persönliche Beratung, zuvorderst in zentralen, zeitgemäß ausgestatteten Beratungszentren mit qualifiziertem Personal.

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Investitionen in Erweiterungen notwendig

Angedacht sind hier auch weitere Investitionen in Bad Säckingen. Der Schützenstraße wolle man treu bleiben, so Thomann. Jedoch platzen die Räumlichkeiten wegen des rasanten Wachstums mittlerweile aus aus allen Nähten. Eine große laufende Investition (rund 3,8 Millionen Euro) ist die neue Geschäftsstelle in Rheinfelden.

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Vogel bescheinigte dem Vorstand erfolgreiche Arbeit. Bürgermeister Alexander Guhl übernahm den Part der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat (jeweils fünf Nein-Stimmen). Turnusgemäß schied Winfried Maier aus Todtmoos aus dem Aufsichtsrat aus.

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Er wurde wiedergewählt. Für Siegfried Pflüger, der sein Mandat zurück gegeben hatte, wurde Maya Mehlhorn, Vorsitzende der Geschäftsführung der Maryan Beachwear Group GmbH aus Murg, ins Gremium gewählt. Ebenfalls neu im Aufsichtsrat ist Diplom-Betriebswirtin Claudia Bächle aus Laufenburg.

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