Die Bevölkerung schaut mit Interesse und Sorge auf die Veränderungen im Waldshuter Spital. Dort sind 50 Betten aufgestockt worden, jetzt ist eine Station wegen Personalmangels geschlossen. Die Renovierung stockt wegen Brandschutzproblemen. Genau das sind die Umstände, mit denen man die Schließung des Bad Säckinger Spitals begründet hat.

Alle Beteiligten aus Waldshut und Bad Säckingen haben klar bekundet, dass der Gesundheitscampus in Bad Säckingen schnellstmöglich realisiert werden muss. Der Grund dafür ist die zweifellos derzeit unzureichende Versorgung der Bevölkerung.

Vertrag zur Regelung der Erbpacht muss dringend unterzeichnet werden

Voraussetzung für den zügigen Beginn ist der Abschluss des Erbpachtvertrags zwischen dem Landkreis und der Stadt Bad Säckingen, sodass die Eigentumsverhältnisse geklärt sind. Die nächste Kreistagssitzung findet am 10. Oktober statt. Zu diesem Termin sollte unbedingt der Vertrag dem Kreistag vorliegen. Erst nach Zustimmung, können mit den vielen Interessenten, Ärzten und Gesundheitsdienstleistern, Mietverträge abgeschlossen werden.

Von allen wird das Konzept des ambulanten Gesundheitszentrums als zukunftweisend erkannt. Die Bevölkerung hätte keinerlei Verständnis dafür, wenn aus vermeintlichen Konkurrenzgründen die versprochene Realisierung des Campus weiter verzögert würde. Wir fordern den Landrat auf, die Verhandlungen bis zur nächsten Sitzung des Kreistags zum Abschluss zu bringen.

Wolfgang Köster, Pro Spital