Im kommenden Frühjahr hebt sich im Kursaal Bad Säckingen ein letztes Mal der Vorhang für die „Bad Säckinger Stadtgeschichten“. Zum allerletzten Mal wird der Produzent der Veranstaltungsreihe, Rainer Jörger, auf der Kursaalbühne stehen und sagen: „Film ab!“ Zum letzten Male wird er den Bad Säckingern die Möglichkeit bieten, ihre liebenswerte Stadt und die besonderen Menschen, die darin leben, kennen zu lernen.

Das Finale der „Bad Säckinger Stadtgeschichten“, präsentiert am Samstag, 25. April 2020, 19 Uhr, und am Sonntag, 26. April 2020, 16 Uhr, von der Stadt Bad Säckingen und dem Amt für Tourismus und Kultur im Kursaal in Bad Säckingen, wartet mit vielen Überraschungen auf, darunter mit viel Musik.

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Fast alle Musiker, die in den bisherigen Shows aufgetreten sind, werden noch einmal mit von der Partie sein und in den verschiedensten Besetzungen auftreten. Erstmalig dabei ist der 1904 gegründete Bad Säckinger Orchesterverein, dessen Ensemblemitglieder als Protagonisten zu sehen sein werden. Und speziell für die Abschiedsshow produziert der Bad Säckinger Oliver Fabro einen neuen Song.

Für seine letzte Show besuchte Filmemacher, Kameramann, Fotograf und Journalist Rainer Jörger unter anderem einen Bad Säckinger, dem das Thema Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit ist: Stefan Meier. Diplom-Geograf, Initiator und Ideengeber für die verschiedensten Vereine, die sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben haben. Zu Beginn noch von so einigen Spöttern belächelt, wenn Meier von einer Stadt sprach, die „essbar“ gemacht werden sollte, hat sich das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile in der Stadt Bad Säckingen und den Köpfen vieler Bürger fest verankert, auch dank Meiers zahlreicher Initiativen.

Im nächsten Sommer könnte hier bereits das Spalierobst blühender alter Obstsorten die alten Schlossparkmauern verschönern, wenn es sich in die Höhe hinauf rankt. Auch das Spalierobst entstand aus einer Initiative des Vereins Stadtoasen. Initiator Stefan Meier (Zweiter von rechts) mit dem Produzenten der „Bad Säckinger Stadtgeschichten“ Rainer Jörger (links) und dessen Kameraassistenten (rechts).
Im nächsten Sommer könnte hier bereits das Spalierobst blühender alter Obstsorten die alten Schlossparkmauern verschönern, wenn es sich in die Höhe hinauf rankt. Auch das Spalierobst entstand aus einer Initiative des Vereins Stadtoasen. Initiator Stefan Meier (Zweiter von rechts) mit dem Produzenten der „Bad Säckinger Stadtgeschichten“ Rainer Jörger (links) und dessen Kameraassistenten (rechts). | Bild: Rank, Marion

Rainer Jörger hat Stefan Meier und einen Teil seiner Mitstreiter unter anderem bei den Stadtoasen in der Rhein-Au in Bad Säckingen besucht. Die Stadtoasen stehen nicht nur für den gleichnamigen Verein mit 85 Mitgliedern, sondern auch für ein gleichnamiges Projekt, das 2017 auf einem 3000 Quadratmeter großen Grundstück am Rhein in Bad Säckingen verwirklicht wurde. Hier steht das gemeinschaftliche Arbeiten und Erschaffen, aber auch Ernten im Vordergrund.

Stefan Meier ist nicht nur Ideengeber für die Stadtoasen, sondern auch für den Schlössle Fair-Teiler und dafür, dass die Stadtmauer unterhalb des Schlossparks essbar ist oder besser gesagt, das, was sich dort hinauf rankt. Auch das Repair-Café, gemeinsam mit und in den Räumen der Awo in Bad Säckingen durchgeführt, trägt Meiers Handschrift.

Drehtag bei der Awo in Bad Säckingen: Der Produzent der „Bad Säckinger Stadtgeschichten“ Rainer Jörger (links) und Kameraassistent Olaf Michel (rechts) lassen sich von Kerstin Guhl, Stefan Meier und Ruth Benkstein (von links) das zu einem Kaffee-Rad umfunktionierte nagelneue Lastenfahrrad erklären. Mit nur wenigen Handgriffen kann für die Fahrt alles, was es für die Kaffeezubereitung braucht, bequem im Aufbau des Rades verstaut werden.
Drehtag bei der Awo in Bad Säckingen: Der Produzent der „Bad Säckinger Stadtgeschichten“ Rainer Jörger (links) und Kameraassistent Olaf Michel (rechts) lassen sich von Kerstin Guhl, Stefan Meier und Ruth Benkstein (von links) das zu einem Kaffee-Rad umfunktionierte nagelneue Lastenfahrrad erklären. Mit nur wenigen Handgriffen kann für die Fahrt alles, was es für die Kaffeezubereitung braucht, bequem im Aufbau des Rades verstaut werden. | Bild: Rank, Marion

Wie sich Stefan Meiers Hartnäckigkeit und Überzeugungskraft in Sachen Nachhaltigkeit ausgewirkt hat, zeigen die „Bad Säckinger Stadtgeschichten“ im kommenden Frühjahr.

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