Erst am Montag hatten die Technischen Dienste eine Höhenbegrenzung vor der Brücke in der Peterzeller Straße in Villingen installiert, um das sanierungsbedürftige Bauwerk vor weiteren Schäden und einer dann drohenden Vollsperrung zu bewahren.

Denn: Immer wieder rauschten in der Vergangenheit auch schwere Fahrzeuge trotz einer Gewichtsbeschränkung und entsprechenden Umleitungshinweisen über die marode Brücke und setzten dem Bauwerk weiter zu.

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Nicht einmal 24 Stunden nach dem Aufbau war am Dienstag dann ein Lastwagen in die neue Höhenbegrenzung gekracht und hatte die Absperrung beschädigt.

Durch den heftigen Aufprall des Lastzuges wurde gar ein Betonfundament aus der Verankerung gerissen. Wenige Stunden später hatten TDVS-Mitarbeiter alles wieder repariert.

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Am Mittwoch wiederholten sich dann jedoch die Ereignisse, nur von anderer Seite. Dieses Mal fuhr ein Lastwagen am Vormittag stadteinwärts auf die Absperrung, die dabei in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Wie es scheint, wurde bei der Kollision lediglich der Querbalken über die Fahrbahn leicht nach hinten gebogen. Die Polizei schätzt den Schaden an Bauwerk und Fahrzeug auf insgesamt rund 10 000 Euro.

Der Unfallfahrer am Mittwoch hatte kein VS-Kennzeichen und war daher vermutlich nicht ortskundig und nicht über aktuelle Änderungen der Verkehrsführung informiert.

Da stellt sich nach nun bereits zwei Unfällen die Frage, ob die Höhenbegrenzung aus beiden Richtungen kommend ausreichend und auffällig genug ausgeschildert ist. Eigentlich ja, denn entsprechende Hinweisschilder sind bereits mehrere hundert Meter vor der Gefahrenstelle zu finden.

Dieses Hinweisschild in der Kirnacher Straße steht rund 50 Meter vor der Kreuzung zur Peterzeller Straße am Anfang der Abbiegespur nach ...
Dieses Hinweisschild in der Kirnacher Straße steht rund 50 Meter vor der Kreuzung zur Peterzeller Straße am Anfang der Abbiegespur nach rechts. | Bild: Hahne, Jochen

Eine mögliche Erklärung könnte die ungewöhnliche Stelle für solch eine Begrenzung sein.

In der Regel rechnen Lastwagenfahrer vor allem bei Unterführungen und unter Brücken mit solchen Einschränkungen, nicht aber auf gerader Strecke ohne sichtbare Überbauung.