Es bleibt bei fünf Kandidaten zum zweiten Wahlgang am Sonntag, 21. Oktober, bei der Abstimmung, wer ab 1. Januar 2019 neuer Rathaus-Chef von VS ist. Ein zweiter Wahlgang war am 7. Oktober notwendig geworden, nachdem der Bewerber Jürgen Roth knapp den Wahlsieg verfehlt hatte. Am Mittwoch erkundigte sich ein Mann im Rathaus, wie er sich um das Amt bewerben könnte. Dies ist vor dem zweiten Wahlgang möglich. Eine Frist dazu lief am Mittwochabend, 18 Uhr, ab.

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Der Herr wurde informiert, dass er sich wegen Überschreitens der Altersgrenze von 65 Jahren nicht bewerben könne. Er soll dann gesagt haben, dann kandidiere seine Tochter. Die erforderlichen 100 Unterstützerunterschriften konnten aber nicht mehr herbeigeschafft werden. Auf dem Stimmzettel stehen also Jürgen Roth, Jörg Röber, Marina Kloiber-Jung, Cem Yazici und Fridi Miller. Miller versucht, den zweiten Wahlgang vom Verwaltungsgericht verschieben zu lassen.

Ein Sprecher der Behörde bestätigt den Eingang „eines vierseitigen Schreibens“. Begründet sei der Antrag unter anderem mit laut Miller nicht neutralem Verhalten von OB-Kubon bei der städtischen Veranstaltung. Sie spielt damit auf die Mikrofonaffäre an. Kubon soll sich abfällig über Cem Yazici geäußert haben.

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