In der Region Geisingen gibt es auch in Zeiten möglicher Stromengpässe keine dunklen Straßen. In den vergangenen Jahren hat die Stadt erhebliche Summen in die Umstellung der kompletten Straßenbeleuchtung auf die energiesparende LED-Beleuchtung investiert. Dadurch konnte der Stromverbrauch für die Beleuchtung der Gemeindestraßen, aber auch der öffentlichen Plätze, deutlich reduziert werden.

Kein Sicherheitsproblem mit dunklen Straßen

Wie Bürgermeister Martin Numberger sowie Bauhofleiter Simon Glunk betonten, gäbe es nach wie vor auch kein Sicherheitsproblem mit dunklen, nicht beleuchteten Straßen. ­Derzeit wird das Rathaus auf stromsparende LED-Beleuchtung umgestellt, dort sind teilweise noch Halogenlampen vorhanden. Was man aber bereits vorgenommen habe, sei die Helligkeit der Straßenbeleuchtung zurückzunehmen. Es sei immer noch hell genug.

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Eine Weihnachtsbeleuchtung wird es in diesem Jahr auch wieder geben. Allerdings wird sie in etwas reduziertem Umfang stattfinden. An der Hauptstraße wurden die kleinen Christbäume, die entlang der Straße seit einigen Jahren aufgestellt waren, gestrichen. Zum einen gäbe es in diesem Bereich ohnehin zu wenige Parkplätze, zum anderen sei die Beleuchtung der kleinen Bäume nicht auf LED umgestellt.

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Etwas reduziert wurde die Anzahl der großen Weihnachtsbäume, aber alle Bäume sind mit LED-Lichterketten ausgestattet. Das gleiche gilt auch für die Weihnachtssterne an der Hauptstraße. Diese Sterne verbrauchen alle insgesamt pro Tag knapp ein Kilowatt Strom, so Simon Glunk. „Man darf aber auch noch sehen dass wir Adventszeit haben“, so der Bauhofleiter.

Stromverbrauch in sechs Jahren fast halbiert

Lag der Stromverbrauch für die Geisinger Straßenbeleuchtung 2017 noch bei über 105.000 Euro, so sind für 2023 rund 56.000 Euro geplant: trotz gestiegener Strompreise und obwohl in den vergangenen Jahren die Zahl der Straßenleuchten zugenommen hat. Sei es durch zusätzliche Lampen im Rahmen der Umstellung, als es darum ging, dunkle Ecken auszuleuchten, oder um Lampen in Neubaugebieten.