Aus über 200 Einsendungen hatten die Jury unter der Leitung von Elena Romanzin eine Auswahl zu treffen. Unterstützung bekam die Wehrer Künstlerin in diesem Jahr erstmalig durch den freischaffenden Künstler Stephan Budian und Marion Lindner von der Lebenshilfe Zollernalb. Neu ist auch der Ablauf: Erstmalig wurden die Werke digital eingereicht, erst die engere Auswahl wurde zugeschickt.

„Ohne Titel“: Bärbel Schäfer aus Bernau wurde mit dem dritte Platz ausgezeichnet.
„Ohne Titel“: Bärbel Schäfer aus Bernau wurde mit dem dritte Platz ausgezeichnet. | Bild: Stadt Wehr

Außerdem mussten sich die Künstler diesmal auf Werke begrenzen, die auch in der Galerie des Alten Schlosses zur Vernissage aufgehängt werden können: Maximal 70 mal 100 Zentimeter groß und höchstens drei Kilo schwer. Das der Preis jetzt noch alle zwei Jahre vergeben wird, minderte nicht das Interesse der Künstler: Teilweise habe er schon im Herbst anfragen bekommen, so Kulturamtsleiter Frank Johannes Wölfl anlässlich der Jurysitzung Mitte März. Die ersten drei Plätze sind mit 500 Euro, 3000 Euro und 200 Euro dotiert.

„Reiter am Meer“: Der zweite Platz ging an Edith Kleinmichel aus Berlin.
„Reiter am Meer“: Der zweite Platz ging an Edith Kleinmichel aus Berlin. | Bild: Stadt Wehr

Für die Anerkennungspreise erhalten die Künstler jeweils 100 Euro. Der Preis des Zonta-Clubs Südschwarzwald wird an eine weibliche Künstlerin vergeben und ist mit 150 Euro dotiert. Ebenso hoch ist das Preisgeld für den Öflinger Künstler, der vom Verein Kunst und Diakonie Öflingen ausgezeichnet wird.

Die Ausstellungseröffnung findet am 20. Juni in der Galerie des Alten Schlosses statt. Am Nachmittag werden die Preise in der Stadthalle übergeben. Aktuell rechnet die Stadt damit, dass die Preisverleihung mit Anne-Sophie Mutter stattfinden wird. Als Teil des Rahmenprogramms ist erstmalig die Theatergruppe „Projekt Pankow“ des Theaters Thikwa aus Berlin dabei.