Im Gemeindesaal in Wehr trafen sich Vertreter aus dem Umfeld der evangelischen Kirchengemeinde mit der Visitationskommission des Kirchenbezirks unter Leitung von Dekanin Christiane Vogel, mit Vertretern des Kirchengemeinderats und den Pfarrern Peter Hasenbrink und Martin Rathgeber.

Dekanin Vogel eröffnete das Treffen mit Hinweis auf die im Jahr 2017 begonnene Visitation der Kirchengemeinde Wehr und Öflingen, die mit dem auf das Folgejahr verschobenen Austausch mit dem örtlichen Umfeld ihren Abschluss findet, schreibt die evangelische Kirchengemeinde Wehr-Öflingen in einer Pressemitteilung.

Gute Zusammenarbeit und gutes Einvernehmen wird betont 

In der großen Runde, unter anderem mit Vertretern der Feuerwehr, des Weltladens, der Dinkelberger Jagdhornbläser, des Vereins für Diakonie Wehr-Öflingen wurde die gute Zusammenarbeit und das gute Einvernehmen betont. Karin Gallmann hob als Vertreterin für Gemeinderat und Bürgermeister das vielseitige Angebot der Kirchengemeinde besonders für Familien („Kirche für Kurze“, Gottesdienste mit Band, Taufen im Rhein) hervor und äußerte den Wunsch, die Gemeinde möge auf diesem Wege weitergehen.

Astrid Müller und Berthold Eschbach unterstrichen als Vertreter des Pfarrgemeinderats der Seelsorgeeinheit die guten Kontakte, gemeinsamen Gottesdienste, gemeinsamen Veranstaltungen und konfessionsübergreifenden Gruppen und wünschten sich, dass die Ökumene in Wehr sich verstärken möge. Gegenseitige Einladungen von evangelischem Kirchengemeinderat und katholischem Pfarrgemeinderat und ein sehr gutes Verhältnis der Pfarrer untereinander seien eine gute Basis.

Gemeinsamkeiten mehr und wichtiger als das Trennende

Die unterschiedlichen Traditionen und unterschiedlichen theologischen Aspekte würden respektiert, so Dekanin Vogel in einer Reaktion, aber das Gemeinsame sei viel mehr und viel wichtiger als das Trennende. Die Unterschiede seien für viele Menschen kaum wahrnehmbar.

Sich gegenseitig zu unterstützen, Zusammenarbeit im Religionsunterricht, in der Klinikseelsorge und bei vielen anderen Gelegenheiten solle weitergeführt oder sogar verstärkt werden. Sie bedankte sich für die vielen Anregungen, besonders im Bereich der Ökumene. Pfarrer Hasenbrink dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen und lud zum informellen Austausch und zur Stärkung ein, was auch gern angenommen wurde.