Imposante Größe und würziger Geschmack: Wenn Peter Bär an seinem Käsestand auf dem Waldshuter Wochenmarkt einen Laib Bergkäse mit dem Käsespaten in Portionen schneidet, dürften Fans von lang gereiftem Käse Appetit bekommen: „Er ist handgemacht und 19 Monate alt“, erklärt Peter Bär. Nach seiner Aussage ist der alte Bergkäse besonders bei seinen Schweizer Kunden beliebt.

Die Laibe kommen vom Mooshof Greber im Bregenzer Wald. Alle drei bis vier Wochen fährt Peter Bär zum Mooshof, um die Laibe persönlich abzuholen. Ebenfalls ein Hauptlieferant im Bregenzer Wald ist die Sennerei Hittisau. Zu den weiteren Herstellern seines Käses gehören Sennereien in Tirol und im Allgäu. Rohstoff ist nicht nur Kuhmilch, sondern auch Ziegen- und Schafmilch. Aus bis zu 15 Sorten können Käseliebhaber bei Peter Bär jeden Mittwoch und Samstag auf dem Waldshut Wochenmarkt wählen. Seit sieben Jahren schlägt er dort schon seinen Stand auf und ist wie er sagt, „richtig angekommen“. Seit Kurzem ist er auch auf dem St. Blasier Wochenmarkt zu finden.

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Bär hat hochwertigen Käse für jeden Geschmack: Milde, in wenigen Wochen gereifte Sorten wie Schaf- und Ziegen-Camembert mit zartem Champignon-Geschmack, und herzhaftere Sorten von dezent bis intensiv würzig. Ein kleines Kärtchen bei jeder Sorte informiert über die Art der Milch, Herkunft, Reifezeit, Geschmack und Fettgehalt. Wenn die Rinde essbar ist, steht das auch darauf. Wie beim Wildblumenkäse: Seine Rinde ist mit Blüten und Kräutern veredelt, was ihn nicht nur schön aussehen lässt, sondern ihm auch eine einzigartig Geschmacksnote gibt. Für Peter Bär ist sein Käsestand ein zweites berufliches Standbein. Auf Wochenmärkten zu sein, ist für ihn Abwechslung und Ausgleich zu seinem eigentlichen Beruf: Er ist Diplompsychologe und Psychotherapeut in eigener Praxis (Haus der Begegnung) in Rickenbach.

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