Waldshut-Tiengen Adolf Bornhauser feiert runden Geburtstag

Das Waldshuter Urgestein wird am Montag, 14. August, 90 Jahre alt. Großes Engagement für die Allgemeinheit und Waldshuter Vereine prägen sein Leben.

Die Liste seiner Verdienste ist lang: Das Waldshuter Urgestein Adolf Bornhauser blickt auf 90 aktive Lebensjahre zurück, die mit großem Engagement für die Allgemeinheit verbunden waren. Er prägte das politische und kulturelle Leben in Waldshut über Jahrzehnte mit und wurde mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und der Medaille des Landkreises Waldshut ausgezeichnet.

Aufgewachsen ist Adolf Bornhauser mit zwei älteren Geschwistern. Sein Vater war Inhaber eines Spielwarengeschäfts in der Kaiserstraße und starb bei einem Feuerwehreinsatz, als Adolf Bornhauser sechs Jahre alt war. Der Jubilar hat die letzen Kriegsmonate als Soldat miterlebt und kehrte im Herbst 1945 aus amerikanischer Gefangenschaft heim. Der gelernte Schlosser stieg Ende der 40er Jahre in die Schlosserei seines späteren Schwiegervaters ein. 1951 legte er die Meisterprüfung ab und übernahm nach dem Tod des Schwiegervaters den Betrieb.

Ab 1956 war er 33 Jahre lang Stadtrat der CDU. In seine Amtsjahre fielen unter anderem der Bau des Hochrhein-Gymnasiums und die Einführung der Fußgängerzone. 24 Jahre lang, bis 1981, war Adolf Bornhauser Zunftmeister der Narro-Zunft Waldshut und zwölf Jahre lang als Vertreter der Landschaft Hochrhein im Präsidium der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte. Er führte die Waldshuter Fasnacht auf ihre schwäbisch-alemannischen Wurzeln zurück, baute mit seinen Zunftbrüdern das Obere Tor aus und richtete dort eine Zunftstube ein.

Dank seines unvergleichlichen Humors war Adolf Bornhauser ein beliebter Ansager. Jahrzehntelang führte er durch die Kappenabende der Narro-Zunft, durch die Waldshuter Seniorennachmittage und die Wunschkonzerte des Musikzugs St. Florian der Feuerwehr Waldshut. Mit seiner Zeit als Musiker bei den Florianern war er fast 70 Jahre lang aktives Mitglied der Feuerwehr Waldshut. Seine Liebe galt auch der Waldshuter Chilbi, die er jahrzehntelang im Kreis von Junggesellen und Ehemaligen mitgestaltete. Adolf Bornhauser hat drei Kinder, vier Enkel und einen Ur-Enkel. Seine Frau ist 2013 verstorben. "Ich würde alles wieder so machen", blickt der Jubilar zurück und freut sich auf die heutigen Gratulanten und weitere gute Jahre.

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