Sich endlich mal wieder zu sehen und in froh-närrischen Erinnerungen zu schwelgen, das stand neben den Teilwahlen und Ehrungen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Narrenvereins Schwanenmühle. Der Präsident Klaus Spitznagel begrüßte im Gasthaus Küssaburgblick die knapp 50 der insgesamt 111 Vereinsmitglieder, darunter den Ehrenpräsidenten Hans-Peter Weber und den Bürgermeisterstellvertreter Benjamin Scholz-Tautz.

Über die schwierigen Fasnachtstage

In seinem ausführlichen Tätigkeitsbericht erinnerte Spitznagel an die schwierige, unsichere Zeit während der zurückliegenden Fasnachtstage. Es wurde vieles geplant und musste dann doch wieder verworfen werden, weil die Corona-Regeln das Narrengeschehen dominierten. Er sagte: „Es war ziemlich nervenaufreibend.“

Des Weiteren schilderte der Präsident, wie zwischen Hoffen und Bangen Entscheidungen oft nur kurzfristig getroffen werden konnten und dass trotzdem viel gelaufen sei, „einiges sogar sensationell gut.“ So zum Beispiel das Narrenbaumstellen, die Teilnahme der Kinder aus nah und fern an der Narrensamenrallye, die mit einer Schwanenmüller-Überraschungspost belohnt wurden und die Fasnachtsverbrennung mit froh-närrischem Abschlusshock. Lobend erwähnt wurde dann noch eine gesammelte Spende in Höhe von 2000 Euro für die Ukraine-Hilfe.

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Der Kassenbericht von Tobias Tiefert informierte über die vielen Geldbewegungen und endete in der Bemerkung, dass den vielen Ausgaben nur wenige Einnahmen gegenüberstehen.

Zügige und Harmonische Wahlen

Nach der einstimmigen Entlastung erfolgten die Teilwahlen mit folgendem Ergebnis: Vize-Vorsitzender Daniel Zaus, Schriftführerin Susanne Faller, Vertreterin der Aktiven Katrin Bauer und Kassenprüfer Tobias Schiemann wurden wieder gewählt.

Von 25 bis zu 50 Jahren dabei

Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Renate Jahn (25 Jahre), Jürgen Romotski (25), Stefan und Veronika Restle (40) sowie in Abwesenheit Franzi Kropf (25), Stephanie Ullrich (25) und Hedi Brogle (50).

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Der freudige Blick nach vorne

Künftig wollen sich die Aktiven an jedem letzten Freitag eines Monats in der Zunftstube treffen. Außerdem findet vom 1. bis 3. Juli ein Hüttenwochenende am Schluchsee statt, und beim Sommerfest der benachbarten Räbenheimer wird man auch dabei sein. Die Schlussworte des Präsidenten: „Es ist noch lange hin, aber die Fasnacht kommt wieder.“