Gleich drei Betriebsleiter von Kläranlagen aus dem Bereich des östlichen Landkreises Waldshut sind aus der Kläranlangen-Nachbarschaft WT 3 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in den Ruhestand verabschiedet worden. Bei einer Fortbildungsveranstaltung für die Bediensteten in der Kläranlagen-Nachbarschaft WT 3 erhielten die Kläranlagenbetriebsleiter Georg Messerschmid (37 Betriebsjahre Kläranlage Bonndorf), Lothar Jäger (35 Betriebsjahre Kläranlage Grafenhausen) und Peter Appelhans (28 Betriebsjahre Kläranlage Ühlingen-Birkendorf) aus der Hand des Lehrers der Kläranlagen-Nachbarschaft WT 3, Arno Schlecht, die Dankurkunde des DWA-Landesverbandes Baden Württemberg sowie Geschenke.

Schlecht hielt einen kurzen Rückblick auf die berufliche Vergangenheit der drei neuen Ruheständler und lobte das große Engagement und die außerordentliche Zuverlässigkeit der Betriebsleiter der Kläranlagen. Er betonte die große Verantwortung der Kläranlagen-Betriebsleiter und sagte: „Die Bedeutung der Kläranlagen für den Umwelt- und Gewässerschutz kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es ist bedauerlich, dass die Arbeit der Kläranlagen-Betriebsleiter in der Bevölkerung nur wenig wahrgenommen wird.“

Schlecht wies außerdem auf den großen Wandel in den Anforderungen an die Kläranlagen im Zuge des erhöhten Umweltschutzes hin, der zum Beispiel auch einen deutlich erhöhten Fortbildungsbedarf für das Personal zur Folge habe. Er bedankte sich bei den neuen Ruheständlern außerdem für ihre große Zuverlässigkeit.

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Der Obmann der Kläranlagen-Nachbarschaft WT 3, Klaus Buntru, schloss sich den Dankesworten an und blickte auf manche Anekdoten in den vergangenen Berufsjahren der Verabschiedeten zurück. Georg Messerschmid bedankte sich im Namen der drei neuen Ruheständler. Er ging ebenfalls auf den erhöhten Fortbildungsbedarf aufgrund der gestiegenen Anforderungen ein und appellierte an die Teilnehmer der Veranstaltung: „Ich lege es euch ans Herz, besucht die angebotenen und sehr wertvollen Fortbildungsveranstaltungen, es ist unheimlich wichtig für unsere Arbeit.“ Unabhängig von der Verabschiedung im Kreis der DWA-Bediensteten und Mitglieder erfolgt beziehungsweise erfolgte die Versetzung der Betriebsleiter in den Ruhestand bei den jeweils zuständigen Gemeinden.