Akrobatik, Sprünge und Turnelemente auf dem Eis – das gibt es in Herrischried nicht oft zu sehen. Doch am Wochenende war alles anders, fand doch die Auftaktveranstaltung des ersten deutschlandweiten „Ice Freestyle Cups“ in Herrischried statt. Die junge Trendsportart mit Ursprung in Kanada begeistert weltweit immer mehr Sportler, die sportliche Elemente mit der Eleganz des Tanzes kombinieren, insbesondere mit Hip-Hop und Breakdance. Mit einem verdienten zweiten Platz glänzte Robin Heep in der Anfängergruppe.

Bürgermeister wagt sich aufs Eis

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Hotzenguggis Herrischried. Bürgermeister Christof Berger wagte sich ebenfalls aufs Eis und eröffnete den Wettbewerb gemeinsam mit Christian Diel vom Organisationskomitee. Berger zeigte sich erfreut, dass nicht nur begeisterte Teilnehmer aus Deutschland, sondern auch ein französisches und ein englisches Team den Weg in den Südschwarzwald gefunden hatten. Ein ganz besonderer Höhepunkt war es für Teamleiter Hubert Matt, dass die einheimischen Freestyler, die „Black Forrest Wolfes“, teilnahmen.

Die einheimischen Black Forrest Wolves zeigten bei ihrem Auftritt ihr Können und ihren Teamgeist.Foto: hak
Die einheimischen Black Forrest Wolves zeigten bei ihrem Auftritt ihr Können und ihren Teamgeist.Foto: hak

22 Einzelläufer, vom Anfänger bis zum guten Freestyler, zeigten ihr Können auf dem Eis. Richtig spannend wurde es bei den Auftritten der sieben Teams, die ein anspruchsvolles, ideenreiches Programm präsentierten – vom Handstand bis zum Sprung über die Teammitglieder, die vertrauensvoll die blanken Kufen ihrer Kollegen über sich hinweg fliegen ließen. Besonders aufwändig traten die heimischen „Black Forrest Wolves“ auf – sie hatten in ihre Vorführung eine Mafiosi-Choreographie mit Geldkoffer, Tisch und Stühlen eingebaut.

Ice Freestyle macht Spass. Bilder: hak
Ice Freestyle macht Spass. Bilder: hak

Bei der Anfängergruppe, in der Michael Brose gewann, errang der einheimische Teilnehmer Robin Heep einen zweiten Platz. Bei den Fortgeschrittenen konnte der einzige angemeldete heimische Starter Tim Schwald verletzungsbedingt nicht teilnehmen. In der Mädchengruppe siegte Ann-Kathrin Sawarzynski, bei den Fortgeschrittenen Kevin Bock. In der Teamwertung holte sich „Turtle Style“ den ersten Rang, die heimischen „Black Forrest Wolves“ wurden Fünfte. Bei der Eisfreestyle-Disco am Abend herrschte eine klasse Stimmung. Passend dazu wurde erstmals die neue Lichtanlage im Eis gestartet.