Das Dogerner Sommertheater ging erfolgreich zu Ende. 1500 Besucher waren zu den neun Aufführungen vom „Dogerner Kom(m)ödle gekommen. Gut hatte es auch der Wettergott mit den Theaterleuten gemeint. Lediglich zweimal musste die historische Scheune vom Dogerner Landgasthof „Hirschen“ als Kulisse herhalten.

Gestiegene Besucherzahlen als Ansporn

So konnten auch nach der letzten Aufführung, die zwölf Schauspieler und die Akteure hinter der Bühne unter freiem Himmel den Erfolg so richtig feiern. Die gegenüber den Vorjahren angestiegenen Besucherzahlen sind für die Akteure auf der Bühne auch Motivation für die Zukunft.

Vorverkauf bewährt sich

„Sehr gut hatte sich auch der im letzten Jahr eingeführte Vorverkauf wieder bewährt“, versicherte die stellvertretende Vorsitzende vom Theaterverein Dogern Monika Karle. Regisseurin Jenny Lohrer, unterstützt von Marion Blossei, war es wieder möglich die Rollen topp zu besetzen. In die Reihen der erfahrenen Theaterspieler, die größtenteils seit Beginn der Theaterreihe dabei sind, hatten sich die vier jungen Gastspieler Julia Stärk, Fabienne Maier, Stefanie Ruhnke und Dominic Sattler bestens integriert. Gemeinsam liefen sie alle zur Hochform auf und vermittelten in der dreiteiligen Kriminalkomödie von Tina Segler „Keine Zeit für eine Leiche“ Hochspannung bis zum Schluss.

Mörderischer Spaß kommt an

Wahrlich wurde dem Publikum von der Gründerin eines Ferienhofes (Gabi Flügel) und ihrem Ehemann (Klaus Reuther) deren Tochter (Julia Stärk), dem Landwirtschaftshelfer (Dominic Sattler) und dem auf dem Hof Angestellten (Landrat Martin Kistler ) ein mörderischer Spaß geboten. Für die stets neu zusammengebrauten Turbulenzen sorgten zudem die Hofangestellte (Fabienne Maier), die Tourismusfachfrau (Monika Karle), die junge „Lilli“ (Stefanie Ruhnke), ebenso wie die Malerin (Rita Dühmke) und die Urlauberin (Lisa Jehle). Dabei war es keinesfalls leicht für den stellvertretenden Bürgermeister (Michael Kreutzpointer) zu ver- und für den Hauptkommissar (Frank Sikora) zu ermitteln.