Im Wildlife Museum kommen Anfang Oktober bei einem Afrika-Festival einige Facetten des großen Kontinents zur Geltung. Vorwiegend lokale Gruppen beteiligen sich am Festivaltag. Zum Samstag 5. Oktober wird tagsüber ein buntes Programm stattfinden. Am Abend steigt eine Reggae-Party.

Zuerst sorgt die Trommelgruppe um die Agenda-Gruppe Africa United für einen stimmungsvollen Auftakt des Konzertabends. Keine Unbekannten, schon beim Badmattenfest und zum Trompeterlauf hatte sie Auftritte. Das zweite Live-Konzert am Abend mit afrikanischer Musik wird von Junior Pisces bestritten. Ein blinder Sänger, der neben der afrikanischen Musik zunehmend auch dem Reggae widmet. Der gebürtige Gambier lebt in Ettlingen. Schon zu Beginn der Planung für das Africa-Festival im Wildlife Museum war Junior Pisces „fast schon gesetzt“, so Peter Kanele. Seine Event-Agentur Bufedo hatte bereits mehrere Veranstaltungen im Wildlife Museum organisiert.

Die Organisatoren des Africa Festivals Bad Säckingen: (von links) , Steve und Annick Kommogne, Claudia Jacobasch, Niaga Sey, Lisa Sanneh, Peter Kanele, Bernhard Muttscheller und Lamin Bah, Nassa Makhulo, Elizabeth Kanz.
Die Organisatoren des Africa Festivals Bad Säckingen: (von links) , Steve und Annick Kommogne, Claudia Jacobasch, Niaga Sey, Lisa Sanneh, Peter Kanele, Bernhard Muttscheller und Lamin Bah, Nassa Makhulo, Elizabeth Kanz. | Bild: Gerd Leutenecker

Anfang des Jahres ist das Africa-Festival Bad Säckingen konzipiert worden. Die örtlichen karitativen Gruppen und Initiativen mit langer Tradition hatten sich rasch auf ein Programm verständigt. STEP Uganda und der Freundeskreis der katholischen Kirchengemeinde von Father Peter Basaliza Mubungha sind mit im Boot. Aber es sollte etwas mehr sein. Bernhard Muttscheller von STEP Uganda wollte unbedingt „für einen ganzen Tag ein Programm“. Kanele steht dabei als Veranstalter in der Pflicht. Das Konzept: Live-Musik am Abend, und für das Tagesprogramm eine Vielfalt aus den örtlichen Gruppen vorstellen. Die Projekte werden auf der Kleinkunstbühne vorgestellt. Mit Vorträgen und Infoveranstaltungen soll ein Einblick in die Arbeit der Initiativen vermittelt werden. Hinzu kommen mehrere Verkaufsstände, eine afrikanische Modeschau und ein African-Beer-Talk. Ugandisches und nigerianisches Essen wird frisch zubereitet und durchaus erklärt. Annick Kommogne schmunzelte genüsslich bei der Vorstellung, „Maniok. Batate und Yams gibt‘s nicht aller Tage in Bad Säckingen“.

Für die Kinder ist ein Extra-Programm vorgesehen. Braids, die geflochtenen kleinen Rasta-Zöpfe, und ein Kinderschminken ganz im Sinne des derzeitigen Kino-Kassenschlagers „König der Löwen“.