Promi-Alarm in der Nachsorgeklinik Tannheim: Am Dienstagmittag besuchten die Schlagerstars Matthias Reim und Christin Stark die Einrichtung für eine Autogrammstunde mit Patienten und deren Familien. Die Aufregung, vor allem bei den kleinen Schlager-Fans, war riesig. Die Wartezeit, bis es endlich losging, überbrückten die Kinder mit Sprechchören, dass die Stars nun endlich auf die Bühne kommen sollen.

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Autogramme für alle

Als es mit kurzer Verspätung dann endlich losging, begrüßte Klinikgeschäftsführer Roland Wehrle die Anwesenden. Reim und Stark durften sich in das Goldene Buch des Hauses eintragen.

Matthias Reim trägt sich ins Goldene Buch der Nachsorgeklinik ein.
Matthias Reim trägt sich ins Goldene Buch der Nachsorgeklinik ein. | Bild: Fröhlich, Jens

Dann gab es kein Halten mehr auf den Plätzen, zuerst die Kinder, später dann die Erwachsenen, nutzten die Gelegenheit, dem Promi-Paar ganz nahe zu kommen und ein paar Worte mit ihm zu wechseln.

Video: Fröhlich, Jens

Weit über 100 Autogrammwünsche erfüllten Reim und Stark mit viel Geduld und posierten zusammen mit ihren Fans auf zahlreichen Erinnerungsfotos.

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Auch Klinik-Mitarbeiter nutzten diese Chance für den einen oder anderen Schnappschuss mit dem Promi-Paar. „Es ist schön, bei solchen Terminen endlich wieder Menschen zu treffen, sich auszutauschen“, erzählt Stark dem SÜDKURIER nach der Autogrammstunde.

Autogramme gibt es auch auf ausgefallene Gegenstände. Hier lässt sich ein Mädchen ihre Kistentrommel signieren, auch Cajón genannt.
Autogramme gibt es auch auf ausgefallene Gegenstände. Hier lässt sich ein Mädchen ihre Kistentrommel signieren, auch Cajón genannt. | Bild: Fröhlich, Jens

Stark wie ein Löwe

Untermalt wurde die Veranstaltung im Hintergrund mit dem Lied „Stark wie ein Löwe“, das Matthias Reim und Christin Stark zusammen mit weiteren Prominenten Künstlern im vergangenen Jahr im Studio aufgenommen und produziert hatten. Mit dabei sind Toni Krahl, Sänger der Band City, und Dieter Birr, ehemaliger Frontmann der Kultband Puhdys, auch bekannt als „Maschine“. Am Schlagzeug gibt kein geringerer als Daniel Löble von der Speed- und Power-Metal-Band Helloween den Takt an. Katharina Vogt, Violinistin der Südwestdeutschen Philharmonie, spielt die Geige. Connie Andreszka, ein vielseitiger Musiker, übernimmt Gitarre und Bass.

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Wegen Corona, habe sich die Veröffentlichung des Titels verschoben, blickte Reim zurück.

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„Es wird sicher noch einige Monate dauern. So lange benötigt die Plattenfirma, um eine Veröffentlichung vorzubereiten und für entsprechende Werbemaßnahmen“, teilt der Singener Rechtsanwalt Wolfgang Hoppe mit, der das Projekt zusammen mit seinem Kanzleipartner Matthias Biskupek bereits 2019 zugunsten der Tannheim-Klinik ins Rollen gebracht hatte (wir berichteten).

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Einblicke gehen ans Herz

Obwohl sich das Paar mit dem Lied „Stark wie ein Löwe“ nun schon einige Zeit lang für die Klinik in Tannheim stark macht, für ein richtiges Kennenlernen hatte es bislang noch nicht gereicht. Also gab es am Dienstag im Anschluss noch eine Hausführung zusammen mit Roland Wehrle. Der Geschäftsführer führte die beiden Promis zuerst in den Schulbereich und gab ihnen einen groben Überblick über die Entstehungsgeschichte und den Aufbau dieses einzigartigen Sozialprojektes. „Ein tolles Gebäude und eine tolle Atmosphäre. Man fühlt sich gar nicht wie in einer Klinik“, so der erste Eindruck von Matthias Reim beim Rundgang.

Bei einem Klinik-Rundgang erfahren Matthias Reim und Christin Stark viel über die Arbeit der Klinikmitarbeiter. Hier zeigt Geschäftsführer Roland Wehrle (links) im Trauerraum einige Einträge aus dem Trauerbuch, was die beiden Promis sichtlich berührt.
Bei einem Klinik-Rundgang erfahren Matthias Reim und Christin Stark viel über die Arbeit der Klinikmitarbeiter. Hier zeigt Geschäftsführer Roland Wehrle (links) im Trauerraum einige Einträge aus dem Trauerbuch, was die beiden Promis sichtlich berührt. | Bild: Fröhlich, Jens

Beeindruckt war das Promipaar auch von den weiteren Einblicken, die Wehrle ihnen gewährte, beispielsweise in den Trauerraum oder in ein Spielzimmer, in dem geschulte Mitarbeiter mit Kindern das Erlebte aufarbeiten können.

In diesem Spielzimmer können Kinder traumatische und belastende Erlebnisse spielerisch aufarbeiten.
In diesem Spielzimmer können Kinder traumatische und belastende Erlebnisse spielerisch aufarbeiten. | Bild: Fröhlich, Jens

„Das ist alles sehr beeindruckend. Das muss ich erst einmal sacken lassen und eine Nacht darüber schlafen“, sagt Reim sichtlich berührt gegenüber dem SÜDKURIER. Weil er selbst mehrfacher Vater ist, konnte er sich gut in die Situation der kleinen Patienten und deren Familien hineinversetzen. Toll, dass es solch ein Angebot gebe, lautet sein Fazit.

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Viele weitere Bilder vom Tannheimbesuch der beiden Schlagerstars können Sie im folgenden Artikel anschauen:

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