Beim bundesweiten Alarmtag wurde am Donnerstag in der Region Geisingen nicht überall per Sirene Alarm gegeben. Die Probewarnung mittels Nachricht auf die Handys hat funktioniert, und auch in einigen Ortsteilen heulten die Sirenen. In Geisingen selbst blieb es aber was die Sirenen betrifft, ruhig.

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Die Alarmierungseinrichtungen wurden nach dem Ende des Kalten Krieges abgebaut oder stillgelegt. In Geisingen gab es früher eine auf dem Rathaus, die das Gebiet südlich der Autobahn alarmieren sollte, und eine auf dem Feuerwehrgerätehaus.

Im Zuge von Baumaßnahmen wurden diese abgebaut: auf dem Rathaus bei der Sanierung des Gebäudes und beim Feuerwehrgerätehaus bei der Erweiterung. Die Wehrmänner wurden damals alle mit Funkmeldeempfänger ausgestattet und die Gefahr von Katastrophen oder gar Bedrohungen aus der Luft hat man seitens des Bundes und der Länder nicht mehr gesehen.

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Auch in Kirchen-Hausen und Aulfingen wurde kein Sirenenalarm ausgelöst. Kirchen-Hausen hat keine funktionierende Sirene mehr, wie Abteilungskommandant Thomas Volk ausführt. Früher waren zwei Sirenen vorhanden, eine auf dem alten Feuerwehrgerätehaus in Kirchen (wo heute das Gästehaus des „Sternen“ steht) und eine, jetzt defekte, in Hausen. In Kirchen wurde sie auf das Rathaus montiert, im Zuge der Rathausdachsanierung aber abgebaut. Die Telekom hat die Leitung gekündigt.

Gutmadinger Sirene extra ausgelöst

Die Gutmadinger Sirene hat funktioniert, sie wurde aber wie Gesamt-Kommandant Mathias Rapp berichtet, extra ausgelöst und angesteuert. Die einzige Sirene nach dem neuen Standard ist die in Leipferdingen, die im Zuge des Modularen Alarmsystems MoWaS ausgelöst wurde. Die Warnung der Bevölkerung für Katastrophen sei in der Region Geisingen dringend geboten, so Rapp und Volk. Die Warnung der Bevölkerung liege zwar beim Katastrophenschutz, meinte Bürgermeister Martin Numberger, doch dürfe das Thema auch auf kommunaler Ebene nicht vernachlässigt werden.