Der Bericht „Ortsvorsteher sieht Corona anders“ vom 23. Dezember sorgt weiter für Gesprächsstoff. Einige Leserbriefschreiber stellen sich hinter den Ortsvorsteher, andere fordern ihn zum Rücktritt auf. Eine der Ursachen ist eine Aussage in einem Leserbrief vom 28. Dezember, wonach der Ortsvorsteher in einem Getränkemarkt in Blumberg sich geweigert habe, der Aufforderung des Inhabers nachzukommen und die Maske, die er unter dem Kinn getragen habe, über Mund und Nase zu ziehen.

In einem persönlichen Telefon-Gespräch am Dienstag sagte der Ortsvorsteher, er habe die Situation anders erlebt. Mehr wolle er dazu nicht sagen. Nachgehakt, weshalb er sich nicht gleich nach dem Leserbrief gemeldet habe, erklärte der Ortsvorsteher, er lasse derartige Angelegenheiten und Anwürfe in der Regel stehen, ohne eine Stellungnahme abzugeben. „Sie verlaufen im Sande, wenn man nicht reagiert“, fügte er hinzu.

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Wie lief die angeführte Situation, die nach Informationen des SÜDKURIER wohl schon ein paar Monate zurückliegt, dann tatsächlich ab? Der Betreiber des Getränkemarktes sagte im persönlichen Gespräch, er können sich an diese Situation nicht erinnern. Bei ihm, so beteuerte er, komme keiner ohne Maske in das Geschäft.

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Ein Zeuge konnte sich an den Vorfall, der wohl schon einige Monate zurückliegt, noch erinnern. Er selbst, so der Zeuge, habe den Ortsvorsteher in einem Gespräch aufgefordert, die Maske ordnungsgemäß aufzuziehen, der Ortsvorsteher habe sich uneinsichtig gezeigt und die Maske nicht ordnungsgemäß aufgezogen.

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