Sonne flutet das künftige viergeschossige Gebäude der Sozialstation am Blumberger Eichberghang, die Ziegelsteine leuchten, um das Gebäude steht das Baugerüst und auf dem Dach ist noch der Baum vom Richtfest. Hier, an der Adresse Ob der Kehr 10 in der Kernstadt, entsteht das neue Domizil der Ökumenischen Sozialstation.

In sonniger Lage entsteht am unteren Eichberghang in Blumberg der Neubau der Kirchlichen Sozialstation. Bild: Bernhard Lutz
In sonniger Lage entsteht am unteren Eichberghang in Blumberg der Neubau der Kirchlichen Sozialstation. | Bild: Lutz, Bernhard

Mit 2,4 Millionen Euro ist es das größte Vorhaben in ihrer bisherigen Geschichte. Die Bauarbeiten gedeihen bisher so gut, dass die Verantwortlichen um Bauleiter Armin Gut vom Büro Gut in Hüfingen, Geschäftsführer Markus Leichenauer und die Vorsitzenden Reinhold Engesser und Hermann Schwarz von einer Rekordbauzeit sprechen. Mitte Mai 2019 war Baubeginn am ersten August 2020 ist der Einzug geplant.

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Für die Ökumenische Sozialstation ist das ein Quantensprung, hat sie doch gegenüber den bisher 400 Quadratmetern inklusive Eichbergstüble künftig 950 Quadratmeter zur Verfügung. Das bedeutet mehr und größere Räume für die Tagespflege und die Fachkräfte und die Verwaltung der Sozialstation, für die durch das Zusammenlegen viele Abläufe einfacher und Wege kürzer werden.

Größere Photovoltaik-Anlage

Geändert hat sich gegenüber der ersten Planung, dass die Photovoltaik-Anlage von ursprünglich elf Kilowatt auf nun 40 Kilowatt aufdimensioniert wurde. Auch dank einer Batterie im Keller reiche das für den gesamten Strombedarf im Haus und für die künftigen Elektrofahrzeuge, sagte Geschäftfsführer Leichenauer.

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Das Interesse an der künftigen Sozialstation und die positive Anteilnahme seien groß, berichtet der Vorsitzende Reinhold Engesser bei einer Baustellenführung. Immer wieder würden sie von Bürgern und Passanten angesprochen. Haben viele Menschen hier doch eine zum Teil schon jahre- oder gar jahrzehntelange Verbindung mit der Sozialstation.

Die Decke im Obergeschoss ist aus Fichtenholz, zeigt der Vorsitzende Reinhold Engesser. Bild: Bernhard Lutz
Die Decke im Obergeschoss ist aus Fichtenholz, zeigt der Vorsitzende Reinhold Engesser. | Bild: Lutz, Bernhard

Herzstück ist die künftige Tagespflege, die im Januar 2017 begann und bisher extern im Eichbergstüble im Betreuten Seniorenwohnen untergebracht war. „Die Tagespflege war der Hauptgrund, weshalb wir neu gebaut haben“, sagt Geschäftsführer Markus Leichenauer, künftig seien sie mit den Büroräumen und Garagen unter einem Dach. „Die Tagespflege genießt im Hinblick auf die Versorgungssituation unserer Patienten höchste Priorität“, betonte Leichenauer.

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Immer mehr pflegebedürftige Menschen seien auch tagsüber alleine und „würden zuhause vereinsamen“, erklärt Reinhold Engesser. Für die Gäste sei es bereichernd, diesen Teil des Tages gut versorgt in guter und gemütlicher Gesellschaft zu verbringen. Für die pflegenden Angehörigen bedeute die Tagespflege ebenfalls eine Entlastung, machte Markus Leichenauer deutlich: Dadurch bekämen sie Zeit für Erledigungen oder auch schlicht nur für sich selbst.

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