Bewusst improvisiert und ein wenig aus dem Ärmel geschüttelt sei das Programm, so Kulturamtsleiter Frank Johannes Wölfl. Man wolle eine Alternative anbieten, keinen Ersatz für das große Programm. „Die Künstler haben drei Monate lang nicht spielen können und waren sehr interessiert,“ freut sich Wölfl. So habe man auch mit einem kleinen Budget ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen können. Da wenig Zeit zum Proben bleibe, habe man sich auf kurze Sets von jeweils 45 Minuten geeinigt.

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An jedem Abend treten zwei Künstler auf, dazu gebe es eine offenen Bühne. Zehn Minuten gehören dann ganz einem Nachwuchskünstler, um Voranmeldung wird gebeten. „Wir wollen Laien und Amateuren die Gelegenheit bieten, sich vor Publikum auszuprobieren – jede Stilrichtung ist willkommen!“ so Wölfl, der per E-Mail Anmeldungen entgegen nimmt. „Der Einlass ist um 19 Uhr, es wird keinen Späteinlass oder Abendkasse geben“, erklärt Wölfl zu den Sicherheitsmaßnahmen. Maximal 99 Besucher sind zulässig und der Mundschutz auf dem Weg zum Sitzplatz obligatorisch. Eine große Besonderheit: „Stühle oder auch eine Picknickdecke muss jeder selber mitbringen, gerne auch ein Picknick“.

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Los geht es 3. Juli mit Musicole by Nicole Kropf und XAM & The Walking Shoes. Als Musiker des Orchesters Akonima gut bekannt, ist dieser Abend Jazz, Soul und Blues gewidmet. Am 17. Juli sind die Berliner Musiker von Round Midnight mit Jazz-Balladen zu Gast, dazu kommen Times Square mit Pop- und Rockmusik. Am 24. Juli liegt der Fokus auf Familie: Die Rollenden Steinchen haben unter anderem ihren erfolgreichen Corona-Song „Die Welt steht still“ dabei.

Zukunftsmusik widmen sich der Verbundenheit aller Lebewesen und Station Four schließlich runden den Abend mit Classic Rock ab. Klassischer wird es am 7. August mit Anna Köpnick und Christine Schmid. Die Geigerin Köpnick spielt irische Volksweisen über Klezmer bis hin zu lateinamerikanischen Stücken. Christine Schmid ist mit ihrem Akkordeon und Chansons eine feste Größe des musikalischen Kulturlebens in der Region. Zum Abschluss am 28. August bekommen die besten Künstler der offenen Bühne nochmals eine Bühne. Mit den Knaschtbrüedern geht die Reihe dann mit alemannischem Humor zu Ende.

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