„Der Tag gehört euch, die Zukunft übrigens auch“, das Plakat, mit dem Willkommensgruß an die Junggesellen, leuchtete am vergangenen Sonntag über der Bühne der Stadthalle Tiengen. Die Kreishandwerkerschaft hatte zur Gesellenfreisprechungsfeier geladen. Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser freute sich, neben den Junggesellen als Hauptpersonen auch zahlreiche Eltern, Ausbilder, Oberbürgermeister Philipp Frank, den Präsident der Handwerkskammer Konstanz, Gotthard Reiner, zahlreiche Bürgermeister aus dem Landkreis und viele weitere Gäste aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Handwerk begrüßen zu dürfen. Im Mittelpunkt des Geschehens standen an diesem Tag aber die frisch gebackenen Gesellen, die ihre Ausbildung erfolgreich absolviert hatten.

„Damit haben sie sich ein wichtiges und stabiles Fundament für Ihre berufliche Zukunft geschaffen. Darauf dürfen Sie stolz sein. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes ihr Handwerkszeug für das Berufsleben erlernt. Nutzen und vermehren Sie es, denn heute ist lebenslanges Lernen trumpf.“ Kaiser motivierte die jungen Menschen dazu, dass Angebot der beruflichen Weiterbildung wahrzunehmen und empfahl ihnen für den weiteren Lebensweg: „Bleiben Sie neugierig, offen, lernbereit und trauen Sie sich etwas zu.“ Thomas Kaiser dankte auch den Eltern und Ausbildern: „Betriebe, die ausbilden, nehmen eine für die Gesellschaft unbezahlbare Verantwortung wahr.“ Der Kreishandwerksmeister hob das hohe Niveau der dualen Ausbildung des Handwerks in Deutschland hervor, „um dieses Ausbildungssystem werden wir weltweit beneidet.“ Der Präsident der Handwerkskammer Konstanz, Gotthard Reiner, hatte es sich nicht nehmen lassen, an den Hochrhein zu reisen, um die jungen Gesellen zu beglückwünschen: „Es ist ein großer Tag für Sie und ein großer Tag für das Handwerk, denn heute nehmen wir Sie in unsere große Handwerkerfamilie auf.

Das Handwerk boomt, Sie sind heiß begehrt, vor Ihnen liegt eine großartige Zukunft mit vielschichtigen Karrieremöglichkeiten.“ Reiner zeigte auf, dass unser Handwerk auf langen Traditionen gründet und sich doch ständig neu erfindet. „Hightech-Maschinen, Digitalisierung und moderne Technik gestalten die Betriebsabläufe immer effizienter und smarter, dadurch können wir uns noch besser auf unsere handwerklichen Kernaufgaben, auf strategische Entwicklungen, Innovationen und die Kundenbetreuung konzentrieren. In unseren Bildungsakademien arbeiten wir mit Vollgas an neuen Konzepten.“

Zu den besten der 210 Absolventen ihres Jahrgangs zählen Zimmermann Tim Mihailowitsch, Bäcker Jonas Muffler, Zimmermann Philipp Maier, Elektroniker Adrian Zwerenz, Friseurin Anna Jasmin Keser, Elektroniker Julian Rogg, Maurer Urs Rotkamm und Raumausstatterin Josepha Möller. Im Interview mit Thomas Kaiser und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aron Jehle erzählten die acht Junggesellen auf der Bühne, wie sie zu ihrer Ausbildung gekommen sind und was sie an ihrem Beruf besonders mögen. Neben einer Urkunde für ausgezeichnete Leistungen erhielten die Junghandwerker einen Sonderpreis in Form von Eintrittskarten für den Europa Park.

Danach wurde es feierlich ruhig in der vollbesetzten Stadthalle. Aron Jehle rief alle Innungs, -Kammer- und Landessieger einzeln auf die Bühne, Gotthard Reiner und Thomas Kaiser nahmen gemeinsam die Ehrung von insgesamt 38 jungen Handwerkern vor. Glückwünsche gab es jeweils auch vom Obermeister der zuständigen Innung und einem Vertreter der Prüfungskommission. Das hohe Niveau der Azubis zeigt sich in der beachtlichen Anzahl der Auszeichnungen. 14 Innungssieger, einen ersten Landesieger, einen zweiten Landessieger, zehn erste Kammersieger, acht zweite Kammersieger, acht dritte Kammersieger wurden mit einer Urkunde und einem Präsent für ihre Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt haben 210 junge Gesellen aus 28 Handwerksberufen ihre Ausbildung bestanden. Sängerin Lara Schäuble fungierte als Glücksfee bei der Verlosung des Gewinnspieles, das die Kreishandwerkerschaft für die Gesellen ausgelobt hatte. Der
1. Preis, ein Cabrio-Wochenende, gestiftet von Südstern Bölle, Waldshut-Tiengen, ging an Johannes Gerigk. Preis zwei, ein Tablet-PC gestiftet von Signal Iduna, gewann Arne Bindert und über den dritten Preis, Beats Kopfhörer, gestiftet von der IKK Classic, durfte sich Jonathan Boll freuen.

Noch einmal wurde es ganz ruhig in der Halle, als Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser alle Junggesellen bat, sich von ihren Plätzen zu erheben und sie nach alter Tradition mit den bedeutungsvollen Worten „Hiermit spreche ich Sie frei“ aus ihrer Ausbildung entließ. Musikalisch umrahmten Sängerin Lara Schäuble und Jonas Ebner am Klavier die Gesellenfreisprechungsfeier.

„Man sieht abends das Ergebnis“

Tim Mihailowitsch, Zimmermann bei der Holzwerkstatt Matthias Ebi erhielt die Auszeichung für den Jahrgangsbesten.

| Bild: Sandra Holzwarth

Tim Mihailowitsch wurde bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft als Jahrgangsbester geehrt. Seine Ausbildung zum Zimmermann hat er in der Holzwerkstatt Matthias Ebi in Nöggenschwiel absolviert und als Innungssieger abgeschlossen. Wieso er sich für den Beruf des Zimmermanns entschieden hat und was er für seine Zukunft plant, verrät er im Interview.

Herzlichen Glückwunsch Herr Mihailowitsch zu Ihrem hervorragenden Abschluss. Als Jahrgangsbester abzuschließen ist schon ein tolles Gefühl, oder?

Es fühlt sich super an, vor allem die ersten zwei Wochen bis der Alltag wieder zurückkehrt.

Hätten Sie das gedacht, als Sie vor drei Jahren ihren Ausbildungsvertrag unterschrieben haben?

Ja und nein, die Berufsschule viel mir von vornherein sehr leicht, in der überbetrieblichen Ausbildung, dem praktischen Teil, bin ich allerdings nur schleppend hineingekommen. Dies wurde allerdings durch den Unterricht und Übungseinheiten mit meinem Chef vor allem zum dritten Lehrjahr hin deutlich besser.

Warum haben sie sich damals für die Ausbildung zum Zimmermann entschieden?

Als Zimmermann arbeitet man immer mit Hand und Verstand und ist dabei noch an der frischen Luft, was für mich bei der Berufswahl entscheidend war.

Hatten Sie noch andere Berufe favorisiert und was gab letztendlich den Ausschlag für den Zimmermann?

Anfangs hatte mich noch Garten und Landschaftsbau interessiert. Doch beim Beruf des Zimmermanns vereinten sich für mich, als begeisterter Kletterer, teilweise Hobby und Beruf. Die Arbeit mit Holz war für mich damals noch unbekannt und ich fand es wirklich spannend.

Als Zimmermann braucht man handwerkliches Geschick und schwindelfrei muss man sicher auch sein. Haben Sie vor Ausbildungsbedingung ein Praktikum absolviert, um sicher zu gehen, dass der Beruf zu Ihnen passt?

Ja unter anderem habe ich ein einwöchiges Praktikum im Zimmerhandwerk absolviert und zweimal hatte ich als Ferienjobber Einblick in die Arbeit.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf ganz besonders?

Den Hausbau. Das Aufrichten eines Hauses ist etwas ganz besonderes und macht sehr viel Spaß. Als Zimmermann sieht man abends, das Ergebnis von der Arbeit des Tages, das gefällt mir.

Sie arbeiten als Zimmermann mit dem nachhaltigen Rohstoff Holz, der im Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt. War das auch ein Entscheidungskriterium für Ihren Beruf?

Es war ausschlaggebend für die Wahl des Ausbildungsbetriebes, da wir in der Firma auf eine nachhaltige Bauweise und nachhaltige Rohstoffe setzten.

Haben Sie einen Tipp für junge Menschen, die gerade vor der Berufswahl stehen?

Man sollte sich auf keinen Fall Druck oder Stress mit der Berufswahl machen, sondern vieles ausprobieren und dann eine Entscheidung treffen.

Wie geht es für Sie jetzt beruflich weiter?

Die nächsten zwei Jahre möchte ich Berufserfahrung sammeln, bevor es dann für ein Bauingenieurstudium nach Konstanz geht.

Praktika in Italien

Hanna Antoni aus Nöggenschwiel ging nach ihrer Ausbildung für ein Praktikum nach Italien. | Bild: Sandra Holzwarth

Hanna Antoni aus Nöggenschwiel hat sich in ihrer Ausbildung zur Steinmetzin/Steinbildhauerin nicht nur in einer richtigen Männerdomäne behauptet, sondern dabei auch noch alle hinter ich gelassen. Im vergangenen Jahr war sie bei der Gesellenfreisprechungsfeier als Beste ihres Jahrgangs gefeiert worden. Seitdem hat Hanna einiges erlebt, denn nach einem halben Jahr als Gesellin in ihrem Ausbildungsbetrieb Bartl & Buchmeyer ist die damals 20-jährige für ein Praktikum nach Italien gezogen. Möglich gemacht hat dies das EU-Programm Erasmus, welches Auslandssemester und Praktika junger Menschen fördert, aber auch Hannas Arbeitgeber, der sie für die Zeit in seinem Betrieb frei gestellt hat. „Es war eine spannende und schöne Zeit in Italien“, erklärt Hanna, „die vielen neuen Eindrücke, die Arbeit in der Werkstatt, in der immer wieder auch andere Erasmus-Praktikanten waren, das südländische Flair und die abendlichen Spaziergänge am Meer werden unvergesslich bleiben“, schwärmt die junge Handwerkerin. Nur eine Autostunde von den berühmten Carrara-Steinbrüchen entfernt hat die junge Gesellin rund vier Monate in der Werkstatt eines Steinbildhauers gearbeitet. Mit dabei war ihr Freund, ebenfalls Steinmetz und Steinbildhauer von Beruf.

Wenn die Arbeit am Stein, die verschiedenen Techniken und Arbeitsweisen ähnlich sind, so konnte Hanna doch auch sehr wesentliche Unterschiede im Beruf des Steinmetz/Steinbildhausers feststellen. „Vor allem die Ausbildung in diesem Handwerk ist in Deutschland viel fundierter. Wer sich in Italien für den Beruf des Steinmetz/Steinbildhauers interessiert, sucht sich eine Werkstatt und lernt dort mit der Zeit die wichtigen Handgriffe und Techniken. Eine richtige Ausbildung mit Berufsschule und Gesellenprüfung gibt es gar nicht.“

Seit Juli ist Hanna wieder zurück in ihrer Heimat und auch wieder in der Firma Bartl & Buchmeyer. Der Abschied ist mir schon schwer gefallen, es war eine schöne Zeit in Italien“, gesteht die junge Frau, „ich bin aber richtig froh, wieder in meiner Werkstatt bei Bartl & Buchmeyer arbeiten zu dürfen. Es war super, dass meine Chefs mir dieses Auslandspraktikum ermöglicht haben. Jetzt möchte Hanna erst einmal weiter Berufspraxis sammeln und in Ruhe überlegen, wofür sie ihr Stipendium, welches sie für ihren hervorragenden Abschluss im letzten Jahr von der Handwerkskammer erhalten hat, einsetzen möchte.

„Wir können zuversichtlich in die Zukunft blicken“

Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser.

| Bild: Sandra Holzwarth

Das Handwerk in Deutschland boomt. Doch wie in vielen Branchen, fehlt auch hier der Nachwuchs. Dabei bietet eine Ausbildung im Handwerk attraktive Zukunftsaussichten. Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser gibt einen Einblick in den Beruf.

Herr Kaiser, macht es Sie stolz, dass Sie bei der Gesellenfreisprechungsfeier so viele junge Handwerker freisprechen konnten?

Es macht mich sehr stolz und ist eine Freude so viele erfolgreiche und engagierte Auszubildende in den Gesellenstand erheben zu dürfen. Die zahlreichen Auszeichnungen für hervorragende Leistungen die wir heute vergeben konnten, zeigen, dass die jungen Gesellen für ihren Beruf brennen und die richtige Wahl für ihre Zukunft getroffen haben.

Schauen Sie angesichts dieser motivierten Gesellen optimistisch in die Zukunft des Handwerks?

Ja, mit so vielen motivierten Jungen Gesellen können wir zuversichtlich in die Zukunft des Handwerks blicken.

Wieso ist eine Ausbildung im Handwerk für junge Menschen gerade jetzt besonders attraktiv?

Die Zukunftsaussichten im Handwerk sind hervorragend. Die Verdienstmöglichkeiten sind gut und steigen stetig. Das Klima in den Betrieben ist überdurchschnittlich gut und wird von allen Beteiligten sehr geschätzt. Ebenso ist das Angebot an beruflicher Weiterbildung enorm groß.

Ist das Interesse bei Schulabgängern am Handwerk gestiegen?

Das Interesse ist gestiegen, Handwerk ist für junge Menschen attraktiv, doch es ist nach wie vor viel Luft nach oben. Der Fachkräftemangel ist groß und wir brauchen noch mehr Handwerker, um die vielfältigen Aufgaben der Zukunft zu meistern.

Welche Voraussetzungen sollten Schulabgänger für eine Ausbildung im Handwerk mitbringen?

Ein Schulabschluss ist schon einmal ein guter Start ins Berufsleben. Dazu Motivation, Neugierde und die Lust darauf Neues zu erlernen. Wichtig sind auch Fähigkeiten, wie handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit.

Das Handwerk bietet eine große Bandbreite an Berufen, da fällt die Entscheidung vielleicht auch schwer. Was raten Sie Schulabgängern, die sich bei der Wahl des Handwerksberufs unsicher sind?

Die Berufsorientierung der Bildungsakademie wahrnehmen, die den Schulabgängern die Möglichkeit bietet, in vielen verschiedene Berufe hinein zu schnuppern. Auch Praktika in den Handwerksberufen bieten einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag und helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

Jahrgangsbeste

 

  • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Innungssieger David Ebner, Ausbildungsbetrieb Binkert Haustechnik GmbH, Albbruck.

Dritter Kammersieger Florian Probst, Ausbildungsbetrieb: Harald Vetter, Wutach.

  • Automobilkaufmann

Erster Kammersieger Enes Ali Cetinka Ausbildungsbetrieb: Stoll GmbH, Waldshut-Tiengen.

Zweiter Kammersieger Yafiet Abraha, Ausbildungsbetrieb: Stoll GmbH, Waldshut-Tiengen.

  • Bäcker

Innungssieger und erster Kammersieger Jonas Muffler, Ausbildungsbetrieb: Gerhard Muffler, Laufenburg.

  • Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk: Bäckerei

Innungssiegerin Vanessa Morici, Ausbildungsbetrieb: Clemens Pfeiffer, Bad Säckingen.

  • Baugeräteführer

Erster Kammersieger Patrick Berg, Ausbildungsbetrieb: Schleith GmbH, Baugesellschaft, Waldshut-Tiengen.

  • Maurer

Innungssieger Urs Rotkamm, Ausbildungsbetrieb: Ingo Rotkamm, Bauunternehmen, Albbruck.

Erster Kammersieger Tom Jehle, Ausbildungsbetrieb: Alexander Dapp, Görwihl.

Zweiter Kammersieger Julian Ebner, Ausbildungsbetrieb: Gatti Bau GmbH&Co.KG, Grafenhausen.

Dritter Kammersieger Philipp Stoll, Ausbildungsbetrieb: Jürgen Eckert, Görwihl.

  • Straßenbauer

Zweiter Kammersieger Simon Appelhans, Ausbildungsbetrieb: Kaiser Pflaster- und Natursteinbau GmbH, Klettgau.

Dritter Kammersieger Niklas Staller, Ausbildungsbetrieb: Wolfram Staller, Grafenhausen.

  • Elektroniker, Energie- und Gebäudetechnik

Innungssieger Adrian Zwerenz, Ausbildungsbetrieb: Ulrich Hosp, Jestetten.

Erster Kammersieger Markus Rudolf Seidel, Ausbildungsbetrieb: Andreas Fritz, St. Blasien.

Zweiter Kammersieger Adrian Moser Ausbildungsbetrieb: Elektro Buck GmbH; Albbruck.

Dritter Kammersieger Julian Rogg, Ausbildungsbetrieb: Elektro Würth, Lauchringen.

  • Fleischer

Innungssieger Alexander Martin Rüd, Ausbildungsbetrieb: Jochen Kaiser, Görwihl.

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Erster Kammersieger Yannic Schlachter, Ausbildungsbetrieb: Gerspach GmbH Fliesen und Natursteine, Görwihl.

  • Friseur

Innungssiegerin Anna Jasmin Keser, Ausbildungsbetrieb: Jürgen Bäuerle, Bad Säckingen.

Zweite Kammersiegerin und erste Landessiegerin Clarissa Beylner, Ausbildungsbetrieb: Rita und Silke Wagner, Wehr.

Dritte Kammersiegerin Maria Galdobin Ausbildungsbetrieb: Marcel Obert, Salon MO7, Waldshut-Tiengen.

  • Maler und Lackierer

Innungssiegerin Sara Weidner Ausbildungsbetrieb: Wilfried und Johannes Eckert, Herrischried.

  • Bau- und Metallmaler

Zweite Kammersiegerin Jenny Ilona Knörzer, Ausbildungsbetrieb: Ausbildungszentrum Christiani, Bad Säckingen.

  • Feinwerkmechaniker, Maschinenbau

Innungssieger Fabian Ramdane, Ausbildungsbetrieb: Aebi Schmidt Deutschland GmbH,
St. Blasien.

Dritte Kammersieger Max Frommherz, Aubildungsbetrieb: Kownatzki Premium Gears GmbH, Wehr.

  • Metallbauer, Konstruktionstechnik

Innungssieger und dritter Kammersieger Max Leber

Ausbildungsbetrieb: Zipfler GmbH, Bad Säckingen.

Erster Kammersieger Jonas Nico Schilling, Ausbildungsbetrieb: Karl Fricker, Görwih.

Zweiter Kammersieger David Gisy, Ausbildungsbetrieb: Bamo Stahl- und Anlagenbau, Lauchringen.

  • Land- und Baumaschinenmechatroniker

Erster Kammersieger Benedikt Schütter Ausbildungsbetrieb: Hubert Schmid, Wehr.

Dritter Kammersieger Eric Kern, Ausbildungsbetrieb: Müller Landmaschinen GmbH, Bonndorf.

  • Raumausstatter

Innungssiegerin Josepha Möller, Ausbildungsbetrieb: Gutmann Raumausstattung, Bad Säckingen.

  • Schreiner

Innungssiegerin Antonia Birn, Ausbildungsbetrieb: Schreinerei Daniel Ebi, Dachsberg.

Zweiter Kammersieger Jonas Güntert, Ausbildungsbetrieb: Isele Holztechnik GmbH, Stühlingen.

  • Stuckateur

Innungssieger Max Landwehr, Ausbildungsbetrieb: Matthias Köpfler, Küssaberg.

  • Schornsteinfeger

Erster Kammersieger Florian Fieles Ausbildungsbetrieb: Stefan Uftring, Wehr.

  • Zimmerer

Innungssieger Tim Mihalilowitsch, Ausbildungsbetrieb: Matthias Ebi Die Holzwerkstatt, Weilheim-Nöggenschwiel.

  • Zweiradmechatroniker

Erster Kammersieger Michael Thurn, Ausbildungsbetrieb: Autohaus Waser GmbH, Waldshut-Tiengen.

 

Stipendium zur Betriebswirtin

Katja Hauber aus Herrischried.
Bild: Archiv

Kreis Waldshut (sho) Katja Hauber aus Herrischried hat im Jahr 2015 ihre Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin als Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,2 abgeschlossen. Für ihre herausragenden Leistungen hat sie von der Handwerkskammer ein Stipendium bekommen und damit im Sommer 2016 eine Fortbildung zur Betriebswirtin des Handwerks an der Fleischerschule in Augsburg absolviert. Sie arbeitet heute noch dort, wo sie auch ihre Ausbildung absolviert hat: In der Metzgerei Ihrer Eltern in Herrischried. „Dort kann ich mein Wissen als Fachverkäuferin, wie auch als Betriebswirtin bestens einbringen. In einem Familienbetrieb sind die Aufgaben breit gestreut. Von der Kundenberatung über Kalkulationen, Rechnungen- und Schriftverkehr bis hin zum Marketing, bin ich mit meiner Aus- und Fortbildung bestens gerüstet“, erzählt Katja Hauber.

Die heute 30-Jährige engagiert sich auch als Prüferin bei der Fleischerinnung, denn der Nachwuchs in der Branche liegt ihr sehr am Herzen. „Als ich selbst in der Ausbildung war, haben mir die Tipps und Erfahrung von Kollegen und Berufsschullehrern sehr geholfen. Das möchte ich auch an den Nachwuchs weitergeben.“ Das Engagement in ihrer Innung ist nicht das einzige Ehrenamt, in dem sich Katja Hauber mit Herzblut einbringt. Im Frühling dieses Jahres wurde sie in den Gemeinderat von Herrischried gewählt und macht sich dort für ihre Heimatgemeinde stark.