Am Schmutzigen Dunnschtig begann erstmals ein Fasnachtsabend des Reckinger Narrenvereins im Internet. Vorsitzender Frank Gersbach konnte über 37 Teilnehmer mit ihren Familien zu dieser Veranstaltung begrüßen, insgesamt waren es etwa 100 Gäste. Der Vorstand bot ein unterhaltsames Programm. Bei den Spielen waren Kenntnisse über den Verein, aber auch Wissen über Reckingen nötig.

Bürgermeister dankt für Verständnis

Auch Bürgermeister Manfred Weber nahm an diesem digitalen Abend teil und betonte: „An der Fasnacht 2020 konnten wir uns noch nicht vorstellen, was für eine alemannische Fasnacht wir nun 2021 haben. Ich habe in den letzten Monaten Entscheidungen treffen müssen, die bei den Vereinen nicht unbedingt gut angekommen sind, aber wir konnten bislang alles auf ruhiger und sachlicher Basis klären. Dafür danke ich mich auch beim Reckinger Narrenverein.“

Einer der Höhepunkte des närrischen Abends war der Vortrag von Edwin Rogg. Er verstand es wieder einmal die aktuellen Ereignisse in Reimen auf den Punkt zu bringen. Das Gedicht „Liebeserklärung an die Fasnacht“ hatte Rogg bereits im Video-Wettbewerb des SÜDKURIER „Fasnacht in der Region“ vorgetragen. Als sich gegen 22 Uhr die virtuelle Sitzung dem Ende zuneigte, verabschiedete sich der Vorsitzende Gersbach mit den Worten: „Ich hoffe, dass sich die Situation wieder verbessert, sodass das bunte und gesellige Vereins- und Dorfleben wieder in unser schönes Dorf zurückkehren kann.“

Der Narrenverein Reckingen hat übrigens auch eine Narrenzeitung gedruckt und diese verteilt.