„Alles ist im Wandel“, erklärte Schulrektorin Constanze Trumpf anlässlich der Schulentlassfeier in Klettgau. Ein wahres Wort und an der Klettgauer Schule ganz besonders. Die Umwandlung von der Gemeinschaftsschule zur Realschule einerseits, für die Schüler aber vor allem die Coronapandemie mit ihren Auswirkungen auf das Schulleben.

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Vor diesem Hintergrund war die Entlassfeier in der Sporthalle nicht gerade ein rauschendes Fest, das üblicherweise bis in den späten Abend gefeiert wurde. In gebotenem Abstand standen die Entlassschüler mit ihren Elten und Geschwistern an den Stehtischen verteilt. Mit großem Bedauern stellte Rektorin Trumpf fest, dass in diesem Jahr die Entlassschüler auf vieles verzichten mussten: kein Tanzball, keine Abschlussfahrt, alles Erlebnisse, die in der Regel ein Leben lang in Erinnerung bleiben. „Trotzdem ihr alle habt es geschafft, es ist ein glücklicher Tag“, so Trumpf.

Rückschläge auch als Chance

22 Schüler verlassen die Klettgauer Realschule, Schüler, die noch an der Gemeinschaftsschule gestartet sind. 15 Mädchen und Jungen haben den Hauptschulabschluss in der Tasche, sieben haben den Realschulabschluss geschafft. Ihnen gab Bürgermeister Ozan Topcuogullari mit auf den Weg: „Wenn Sie eine Vision haben, einen Traum den Sie verwirklichen wollen, dann lassen Sie sich von Rückschlägen nicht irritieren. Probleme und Veränderungen stellen immer auch eine Chance dar, gestärkt und mit neuen Erfahrungen daraus hervorzugehen.“