Es hat ja wahrscheinlich kaum jemand damit gerechnet, dass ich zum Nummernschild SÄK nichts zu sagen hätte, ob man‘s lesen will oder nicht, hiermit tue ich es. Wenn wir das jetzt nicht schaffen, uns das SÄK–Schildchen ans Auto schrauben zu dürfen, können wir uns wirklich abschreiben. Nicht dass der Fortgang der Welt davon abhinge, aber lassen wir doch den emotional-romantisch verklärten SÄK-Nostalgikern, zu denen ich logischerweise auch gehöre, doch ihre Freude an dem identitätsstiftenden Stück Blech. Das kostet den Kreis oder die Verwaltung nichts, die Gebühren – meinetwegen mit Sonderbearbeitungs-Extra-Aufwandsentschädigungs-Unkostenbeitrag – zahlen die Antragssteller schon selbst, keine Frage.

Andere Kleinstädtchen mit ehemaligem Kennzeichen haben das auch schon so getan. Es funktioniert demnach, also was spricht dagegen? Bei der ersten Abstimmung seinerzeit im Kreistag haben sich die meisten Kreisräte einen Pfifferling um den Säckinger Wunsch gekümmert. Mehr noch, es gab sogar eine Säckinger Kreisrätin (zugezogen von irgendwo) die keinerlei Begehrlichkeiten der Säckinger um solch ein Nummernschild bemerkt haben will, ich weiß nicht, bei wem die Dame ihr Meinungsbild gefestigt hat. Jedenfalls sollten nun Nägel mit Köpfen gemacht werden bzw. das SÄK-Schild in die Blechwalze gelegt werden. Wäre überhaupt noch zu klären was es den Landkreis überhaupt angeht, was die Säckinger auf Grundlage der Gesetzeslage möchten. Jetzt kann jedenfalls Bürgermeister Alexander Guhl dafür sorgen, dass wir nicht wieder über den Tisch gezogen werden, ist ja schließlich auch Bürgermeisterwahlkampf.

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