Die Corona-Pandemie hat einen Einfluss auf so ziemlich alle Bereiche des Lebens. Vor allem betroffen ist der öffentliche Nahverkehr. Wer etwa mit der Schwarzwaldbahn, die auch zwischen Triberg und Donaueschingen verkehrt, nutzen will, ist verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Bild: Matthias Jundt

Wie aber geht die Bahn sicher, dass sich jeder Fahrgast daran hält? „Was die Einhaltung der Maskenpflicht angeht, sind wir auf die Kooperation und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Fahrgäste angewiesen“, heißt es dazu vonseiten der Deutschen Bahn auf SÜDKURIER-Anfrage.

Falls ein Mitarbeiter der Bahn auf eine Fahrgast aufmerksam werde, der keinen Schutz trägt, werde er diesen darauf aufmerksam machen. Das Reise- und Transportunternehmen versichert, 19 Millionen Mundschutze gekauft zu haben. Fahrgäste, die ihre Mund-Nasen-Bedeckung vergessen haben, könnten eine Maske im Bordbistro kaufen.

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Sollte sich ein Fahrgast gänzlich weigern, eine Mund-Nasen-Bedeckung aufzuziehen, bestehe die Möglichkeit, die Ordnungsbehörden hinzuzuholen. Die Deutsche Bahn als Unternehmen sei dagegen nicht befugt, Verstöße gegen staatliche Vorschriften zu sanktionieren.

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Worauf die Bahn dagegen einen Einfluss hat, ist die Reinigung der Züge der Schwarzwaldbahn. Wie es vonseiten des Unternehmens heißt, werden die Regionalzüge im Durchschnitt dreimal pro Tag gesäubert. Bei Linien mit vielen Reisenden sei dies auch häufiger der Fall.

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Der Schwerpunkt der Reinigung liege auf den Kontaktflächen wie den Türdrückern, den Griffen oder den Haltestangen. Dies werde während der Fahrt oder an den Wendebahnhöfen gemacht. Die Bahn versichert, auch entsprechende Oberflächen sowie Snackautomaten an den Bahnhöfen besonders häufig zu säubern.

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An den 20 großen Bahnhöfen könnten sich Kunden in den Waschräumen zudem kostenfrei die Hände waschen. Außerdem gebe es an den 180 Bahnhöfen und 150 Service-Stores kostenloses Desinfektionsmittel in Spendern.

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Was sich wegen der Corona-Pandemie neben den Hygienebestimmungen auf der Schwarzwaldbahn ebenfalls geändert hatte, war der Fahrplan. Der war gekürzt worden. So verkehren die Züge zwischen Karlsruhe, über Triberg und Donaueschingen, bis nach Konstanz derzeit nur alle zwei Stunden, statt alle 60 Minuten. „Ab dem 14. Juni wird auf der Schwarzwaldbahn aber wieder der gewohnte Fahrplan gelten“, sagt dazu eine Bahnsprecherin auf Anfrage.

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